Zukunftstrends

Die Zahl der Kinder, die von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreut werden, hat weiter zugenommen. Der Anstieg fiel jedoch etwas geringer aus als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben zum Stichtag 1. März 2011 bundesweit die Eltern von 124 000 Kindern das Angebot der öffentlich geförderten Kindertagespflege als Ergänzung zur eigenen Kindererziehung und -betreuung in Anspruch genommen. Dies entspricht einem Anstieg von 10,5 % gegenüber dem Vorjahr. Zum Stichtag 1. März 2010 waren es 112 000 Kinder (+ 13,5 % gegenüber 2009).

Foto: aboutpixel.deMit einer neuen Hotline beraten die Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein ab sofort bundesweit zu Verträgen mit stationären Pflegeeinrichtungen und anderen Wohnformen. Das erweiterte Angebot ist Bestandteil eines Projekts zur Stärkung der Verbraucherrechte in der Pflege. Die Hotline ist erreichbar über die Rufnummer 01803 - 66 33 77. Das neue Angebot richtet sich erstmals an Verbraucher aus allen Bundesländern.

„Da bleibt mir glatt die Spucke weg“ – diese gängige Redensart trifft vor allem auf viele ältere Menschen tatsächlich zu. Xerostomie - Mundtrockenheit lautet der medizinische Begriff für dieses Phänomen. Die Speicheldrüsen produzieren keinen oder zu wenig Speichel. Davon betroffen sind vor allem viele ältere Menschen sowie Krebs-Patienten oder Menschen, die dauerhaft spezielle Medikamente einnehmen müssen. Schwierigkeiten beim Sprechen, Kauen und Schlucken sind die Folge.

Der Anteil der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen, ist auch im Jahresverlauf 2009 weiter gestiegen. Väter haben bei rund 157 000 der insgesamt 665 000 im Jahr 2009 geborenen Kinder Elterngeld bezogen. Dies entspricht einer Väterbeteiligung von 23,6%. Wie bereits im Jahr 2008, ist die Väterbeteiligung im Zeitverlauf angestiegen; und zwar von 23,0% im ersten Quartal auf 23,9% im dritten und vierten Quartal. Mütter bezogen in durchschnittlich 96% der Fälle Elterngeld.

Ärzte und Gesundheitswirtschaft biegen Regeln wie sie wollen zurecht - der Gesetzgeber versucht krampfhaft durch schärfere Vorschriften dem Ungeheuer der Korruption in Weiß Herr zu werden. Im Jahr 2008 wurde mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) der § 128 SGB V über die unzulässige Zusammenarbeit der Leistungserbringer und Vertragsärzte eingeführt.

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland begrüßt die im Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der SPD vereinbarte Schaffung eines Informationsfreiheitsgesetzes. Damit wäre Baden-Württemberg das zwölfte Bundesland mit einem Informationsfreiheitsgesetz. In Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen gibt es kein Informationsfreiheitsgesetz.

Am 13. Mai 2011 startet die 3-tägige Seminarreihe „Wir brauchen alle Stress – Das Motio System zur Stresswiderstandsfähigkeit“. Sie bietet Interessierten in Hamburg die Möglichkeit sich intensiv mit dem Thema Stress auseinanderzusetzen, persönliche Themen zu bearbeiten und gezielt Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Motio Hamburg, Spezialist im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und der Personal- und Organisationsentwicklung, reagiert mit dem Angebot auf den zunehmenden Anstieg stressbedingter Erkrankungen in den Unternehmen.

Wenn betagte Eltern zum Pflegefall werden, können nicht nur psychische, sondern auch finanzielle Belastungen zur familiären Zerreißprobe werden. Das gilt umso mehr, wenn die Kinder Unterhaltsverpflichtungen gegenüber den eigenen Eltern haben. Potenziell Betroffene sollte daher prüfen, welche Unterhaltsansprüche auf sie zukommen können.

Früh übt sich, wer einmal ein guter Gesundheitsforscher werden will. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deshalb Projekte von Studentinnen und Studenten mit dem bundesweiten Wettbewerb "Was macht gesund?". Nachdem eine hochkarätig besetzte Jury aus Wissenschaftlern und Kommunikationsexperten die besten Projekte ausgesucht hat, können nun 15 Gewinnerteams aus ganz Deutschland ihre Ideen umsetzen.

Foto: aboutpixel.deAngesichts des demographischen Wandels braucht Deutschland ausreichende und geeignete Fachkräfte, um Wachstum und Beschäftigung zu sichern. Deswegen möchte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle das Potenzial von Frauen auf dem Arbeitsmarkt stärker nutzen. Er schlägt dazu einen Pakt für Frauen in Führungspositionen vor.