Zukunftstrends

Im ersten Quartal 2009 sanken die Reallöhne um 0,4% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dies ist das Ergebnis des erstmalig berechneten Reallohnindex, bei dem die Entwicklung der Verdienste der Preisentwicklung gegenüber gestellt wird. Das Sinken der Reallöhne resultiert hauptsächlich aus dem schwachen Anstieg der Verdienste (+ 0,4%).

Die Diskussion um den zukünftigen Kurs in der Steuerpolitik ist im Wahlkampf bereits voll entbrannt. Das Spektrum reicht von massiven Steuererhöhungen bis hin zu großzügigen Steuersenkungen. Diese Vorschläge fallen wenig überraschend aus, soll doch das jeweilige Wahlvolk als Klientel bedient werden.

Foto: aboutpixel.deSchuldnerberaterinnen und -berater informieren in der Woche vom 15. bis 19. Juni 2009 bundesweit mit vielfältigen Aktionen darüber, wie überschuldete Menschen aus ihren vermeintlich ausweglosen finanziellen Schwierigkeiten herausfinden und endlich wieder ein Leben ohne Schulden führen können.

Die Kreditwirtschaft steht angesichts der Wirtschaftskrise in der Pflicht, ein Sofortprogramm für überschuldete Verbraucher aufzulegen. Das fordern Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Rotes Kreuz und Verbraucherzentrale Bundesverband, die heute in Berlin den Schuldenreport 2009 vorstellten.

Die Arbeitskosten sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen, wenn auch mit maßvollem Tempo: Im westdeutschen Produzierenden Gewerbe betrugen die Arbeitskosten je Vollzeitkraft 56.090 Euro und somit 2,2 Prozent mehr als im Jahr 2007.

Erstmals in Hamburg hat Prof. Dr. Sigrid Nikol, Leitende Ärztin der Klinischen und Interventionellen Angiologie in der Asklepios Klinik St. Georg, heute einen Patienten mit einer neuen Gentherapie behandelt, die in seinen Beinen neue Gefäße wachsen lassen soll.

Foto: TU BerlinTU Berlin: Extrem schnelles Experiment an der Schnittstelle zwischen Hirn und Maschine / Proband steuert Flipper-Automaten durch Gedanken in Echtzeit / Erste öffentliche Vorführung zur Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni an der TU Berlin.

Durch den demografischen und gesellschaftlichen Wandel wird es in Zukunft immer mehr Kranke geben. Bis zum Jahr 2030 steigt die Zahl der über 65-Jährigen laut Statistischem Bundesamt um 50 Prozent von 16 auf zirka 24 Millionen an. Diese Entwicklung hat gravierende Auswirkungen auf den Krankenstand in der Bevölkerung. Nach Auswertungen der KKH-Allianz muss bis zum Jahr 2030 mit 20 Millionen Menschen gerechnet werden, die unter einem erhöhten Cholesterinwert leiden.

Foto: photocase.comBerlin, München, Düsseldorf und weitere vier Großstädte können aus demografischen Gründen bis zum Jahr 2025 mit einer steigenden Wohnflächennachfrage rechnen. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln aufgrund von offiziellen Bevölkerungsprognosen ermittelt.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte am Mittwoch beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin die Gewinner der ersten Runde des Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft" vor. Die Regionen Nordbrandenburg und Neckar-Alb wurden von der 14-köpfigen Jury als exzellent eingeschätzt und als Sieger ausgewählt.