Zukunftstrends

Foto: aboutpixel.deEtwa zwei Millionen Deutsche haben schon einmal am Arbeitsplatz Psychopharmaka eingenommen. Auch Chirurgen sind bei wachsendem Leistungsdruck versucht, Medikamente zu schlucken, die sie möglichst lange konzentriert arbeiten lassen. Weder die Wirkung dieses Gehirn-Dopings noch die davon ausgehende Gefahr sind bislang ausreichend belegt. Welche Rolle die Wachmacherpillen für Operateure tatsächlich spielen, ist bisher unklar.

Bereits vor Jahrzehnten tot gesagt, ist die deutsche Textilindustrie inzwischen auf dem Hightech-Weg. Technische Textilien, darunter neue Materialien für die Humanmedizin und Gesundheitserhaltung, machen schon fast die Hälfte des Umsatzvolumens der Branche aus.

aboutpixelEine neue Methode gibt Patienten mit schwersten Depressionen Anlass zur Hoffnung. Mediziner der Unikliniken Bonn und Köln haben insgesamt zehn Patienten mit der tiefen Hirnstimulation behandelt. Dabei implantierten sie den Studienteilnehmern Elektroden in den Nucleus accumbens. Dieses Hirnzentrum spielt im so genannten Belohnungssystem – welches bei depressiven Menschen

Foto: aboutpixel.deNach einer Serie von aufsehenerregenden Selbstmorden in seinem Unternehmen musste der Vizechef von France Telecom zurücktreten. Die französische Regierung fordert nun von allen großen Konzernen, mit den Gewerkschaften Abkommen zur Reduktion von psychosozialem Stress am Arbeitsplatz zu schließen. Ist eine derartige Entwicklung auch in Deutschland denkbar und wie sind deutsche Unternehmen darauf vorbereitet?

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die letzten beiden Alexander von Humboldt-Professoren des Jahres 2009 ausgewählt. Der Anthropologe Thomas Blom Hansen und der Neurobiologe Joachim Herz erhalten den mit bis zu fünf Millionen Euro dotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland, der aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird.

Prof. Antonius Schneider wird für seine Forschungsarbeit mit 25.000 Euro ausgezeichnet. Der hochrangigste deutsche Preis im Bereich der Allgemeinmedizin ging heute an den neuen Lehrstuhlinhaber für Allgemeinmedizin am Klinikum rechts der Isar: Prof. Antonius Schneider erhielt den 1. Preis des Deutschen Forschungspreises für Allgemeinmedizin (Lothar-Beyer-Preis), der mit 25.000 Euro dotiert ist.

Centrum für Disease Management der TU München bietet Unternehmen maßgeschneiderte Hilfe. In Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gehören psychische Erkrankungen inzwischen zu den häufigsten Ursachen für Fehltage der Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund hat das Centrum für Disease Management der Technischen Universität München ein deutschlandweites Schulungsprogramm für Führungskräfte entwickelt.

In Folge der Wirtschaftskrise prognostizieren 64 Prozent der im Rahmen einer Hewitt-Studie befragten Unternehmen eine Kürzung der Gehaltsbudgets oder gar eine Nullrunde. Eine Erhöhung der Gehaltsbudgets wurde von keinem Unternehmen in Erwägung gezogen.

Anlässlich einer Veranstaltung der Seniorenunion Straubing am 22. September 2009 rief der Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus Ernst Hinsken MdB dazu auf, die Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft als Chance zu begreifen und zu nutzen.

Foto: Forschungsinstitut HohensteinStammzellen gelten als großer Hoffnungsträger in der Medizin, da sie die Fähigkeit besitzen, sich in die verschiedensten Zelltypen umzuwandeln. Diese Eigenschaft macht sie besonders interessant zur Wiederherstellung von irreversibel geschädigtem Gewebe z. B. nach einem Herzinfarkt oder bei Verletzungen des Rückenmarks.