Zukunftstrends

Foto: photocase.comDie Lebenserwartung in Deutschland ist weiter angestiegen. Sie beträgt nach der Sterbetafel 2007/2009 für neugeborene Jungen 77 Jahre und 4 Monate und für neugeborene Mädchen 82 Jahre und 6 Monate. Dies ist der höchste Stand seit Berechnung der ersten Sterbetafel 1871/1881 für das Deutsche Reich. Im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2006/2008 stieg die Lebenserwartung für neugeborene Jungen um zwei Monate und für Mädchen um einen Monat.

Foto: photocase.comIm Jahr 2008 warendurchschnittlich 15,5% der Bevölkerung Deutschlands armutsgefährdet. Das Armutsgefährdungsniveau blieb damit gegenüber dem Jahr 2007 (15,2%) nahezu konstant. Dieses Ergebnis wurde aus der Erhebung LEBEN IN EUROPA 2009 ermittelt. LEBEN IN EUROPA stellt die amtlichen Sozialindikatoren zu Armut und sozialer Ausgrenzung für Deutschland ("Bundesindikatoren") bereit.

Ein Check hilft Medizinischen Fachangestellten, die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes einzuschätzen. Gut 2/3 aller Medizinischen bzw. Zahnmedizinischen Fachangestellten halten ihren Praxis-Arbeitsplatz nach einer aktuellen IFABS-Um-frage in den nächsten zwei Jahren für unsicher (Befragungsbasis: 920 Praxismitarbeiterinnen).

Der sich abzeichnende Fachkräftemangel im Gesundheitswesen macht einen grundlegenden Umbau des Systems unvermeidlich. Bereits 2020 werden in Deutschland nach Vollzeitstellen berechnet fast 56.000 Ärzte sowie 140.000 Pflege- und andere nicht-ärztliche Fachkräfte fehlen. Bis 2030 droht die Personallücke in der Gesundheitsversorgung sogar auf über 950.000 Fachkräfte anzuwachsen, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zusammen mit dem Darmstädter WifOR-Institut, einer Ausgründung des Lehrstuhls von Prof. Bert Rürup, hervor geht. Dabei ist der Personalbedarf in der Altenpflege in diesen Zahlen noch nicht einmal berücksichtigt.

Foto: aboutpixel.deJapan ist das „älteste Land“ der Welt, wenn man das Alter der Bevölkerung betrachtet. Wie deutsche und japanische Unternehmen mit den Folgen der demografischen Entwicklung umgehen, erörtern Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus beiden Ländern am 15. September 2010 auf der internationalen Tagung „Betriebliche Personalpolitik bei alternden Belegschaften“ im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Foto: aboutpixel.de„Schwarze Schafe" erschweren sorgfältige Prüfarztauswahl und verursachen hohe Kosten - Werden in klinischen Studien Ergebnisse durch Prüfärzte manipuliert, hat das enorme Auswirkungen auf die Entwicklung eines Medikaments. Die erfundenen Daten können darüber entscheiden, ob ein neues Produkt am Markt fälschlicherweise zugelassen oder die Forschung gestoppt wird, obwohl die Substanz eigentlich Potenzial hatte.

Die Rente mit 67 wird wieder in Frage gestellt. Hauptstoßrichtung der Kritiker dieses Mal: Für ältere Beschäftigte seien gar nicht genug Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden. Es müssten sich also erst die Jobperspektiven der Generation 50pus verbessern, bevor über einen späteren Renteneintritt nachgedacht werden darf. Dabei wird übersehen, dass die Beschäftigung Älterer seit Jahren deutlich zunimmt.

Foto: aboutpixel.deIm ersten Vierteljahr 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 29 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,3% oder 400 mehr als im ersten Quartal 2009. Knapp drei Viertel (74%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 14% zwischen 35 und 39 Jahren.

Auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin wurden die Gewinner der zweiten Runde des Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft" prämiert. Die herausragenden Konzepte der Regionen Hamburg, Greifswald und Mannheim überzeugten die hochrangig besetzte, unabhängige Jury. Sie werden in den kommenden vier Jahren mit jeweils rund 7,5 Millionen Euro gefördert.

Foto: photocase.comIm Jahr 2007 waren durchschnittlich 17% der Bevölkerung in der Europäischen Union armutsgefährdet. Dieser Anteil entspricht rund 85 Millionen Menschen. In Deutschland lag die Armutsgefährdungsquote mit 15% (rund 12,5 Millionen Menschen) unter dem EU-Durchschnitt. Diese und weitere Ergebnisse wurden in der 2008 durchgeführten Erhebung EU-SILC ermittelt.