Gesundheitspolitik

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sowie die BARMER mahnen gemeinsam, die Qualitätsbestrebungen in Krankenhäusern zu verstärken. Dies sei notwendig, um die Sicherheit der Patienten weiter zu steigern. Dazu beitragen könnten Mindestmengen bei bestimmten Eingriffen. Außerdem sollten komplexe Eingriffe in spezialisierten Zentren durchgeführt werden.

Eine Befragung von über 43.000 Patienten wirft ein Schlaglicht auf schwerwiegende Defizite der europäischen Gesundheitssysteme. Ärzte der Welt ruft die europäischen Machthaber dazu auf, das Menschenrecht auf medizinische Versorgung sicherzustellen. Die europäischen Regierungen lassen die Schwächsten der Gesellschaft im Stich, wenn es um dringend notwendige medizinische Versorgung geht. Das zeigt eine von Ärzte der Welt und Partnerorganisationen in 14 Ländern durchgeführte Studie.

Berlin – Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Meist liegt ein unspezifischer Schmerz vor, bei dem keine genaue Ursache erkannt wird. Bei etwa einem von vier Patienten mit chronischen Rückenschmerzen kann der Grund jedoch eine chronisch-entzündliche Wirbelsäulenerkrankung wie der Morbus Bechterew sein. Hierbei entzünden sich Knochen und Weichteile der Wirbelsäule und verursachen große Schmerzen. Im Vorfeld ihres 45. Kongresses weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) darauf hin, dass lediglich etwa jeder Vierte dieser Betroffenen eine korrekte Diagnose erhält.

12.000 Menschen in Deutschland warten derzeit auf ein Spenderorgan. Trotz Werbekampagnen besitzt jedoch weiterhin nur ein Viertel der deutschen Bevölkerung einen Spenderausweis. Was dies zur Folge hat und warum so wenige bereit sind Organspender nach ihrem Tod zu werden, untersucht Clarine Wülbern in dem Titel ""Justified Killing" Organspenderbereitschaft in Deutschland", welcher im Juli beim GRIN Verlag in der Studylab-Reihe erscheint.

Hochkarätige Gäste auf dem Ganzheitlichen Gesundheitskongress 2017. In weniger als 10 Tagen findet der Ganzheitliche Gesundheitskongress 2017 mit zahlreichen renommierten Gästen statt. Führende Experten auf den Gebieten der gesunden Ernährung sowie der ganzheitlichen Medizin treffen in der Woche vom 20. Mai bis zum 28. Mai aufeinander, um gemeinsam über wichtige Themengebiete zu sprechen, die einen großen Teil unserer Gesellschaft täglich beschäftigen.

Der ganzheitliche Gesundheitskongress 2017 beginnt in einem Monat. Führende Experten werden über die Chancen und Möglichkeiten eines ganzheitlich gesunden Lebens ohne Chemie sprechen. Die Internet-Konferenz ist für alle gedacht, die eine Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin suchen. Die Teilnahme an diesem Kongress ist für jeden interessierten Menschen gratis.

Multiresistente Keime sind auf dem Vormarsch. Seit Jahren nimmt die Verbreitung multiresistenter Bakterienstämme zu. Ursachen hierfür liegen im sorglosen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung und der allzu häufigen Verschreibung. Zwar sucht die Pharmaforschung ständig nach neuen Antibiotika, doch vergehen Jahre bis zum klinischen Einsatz eines neuentwickelten Medikaments. Daher sollte die Verbreitung von aggressiven Klinikkeimen dort verhindert werden, wo sie entstehen: im Krankenhaus.

Ein autistischer Junge in Mexiko, eine überforderte Familie auf der Suche nach Hilfe, ein Franzose mit einer Vision: Das sind die Zutaten für Dr. Jean Weinfelds therapeutisches Crowdfunding-Projekt "HELP JOSELITO!". Joselitos innovative Therapie hat bereits erstaunliche Erfolge gezeigt, kann auch anderen autistischen Kindern helfen - und benötigt weiterhin finanzielle Unterstützung.

Eine Beratung und Betreuung durch eine Pflegeagentur wird auch in Wien immer wichtiger, auch wenn es um das Thema „Betreuung zu Hause“ geht. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Wien und gesamt Österreich steigt stetig an und wird sich in den nächsten Jahren weiter nach oben entwickeln.

Neue Studie zeigt Konzepte und Lösungswege für Gesundheitsnetzwerke: Innovative Netzwerkkonzepte ersetzen mittlerweile vielfach das sektorale und eher zunftartig ausgeprägte Gesundheitswesen. Das Gesundheitssystem mit seinen gesetzlich gewollten Tayloristischen Spezialisierungen eignet sich kaum noch die zunehmend komplexer werdenden Probleme zur Sicherstellung einer finanzierbaren Gesundheitsversorgung, insbesondere auf dem Lande, zukunftssicher und nachhaltig alleine zu gestalten.