Gesundheitspolitik

Innerhalb von 7 Tagen werden insgesamt 1.223 vollständig von COVID-19 Genesene ihr Blutplasma spenden. Unter ihnen 1.100 Mitglieder der Anfang des Jahres vom Virus stark betroffenen Shincheonji-Kirche. In einem offiziellen Statement am 27. August äußerte der stellvertretende Leiter des Nationalen Zentrums für Krankheitskontrolle (KCDC), Jun-Woon Kwon, dass er ausdrücklich auch den Mitgliedern der Shincheonji-Kirche danken wolle.

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Gewalt in der Pflege ist ein Problem, dessen Relevanz spätestens durch die Mordserie des Krankenpflegers Niels Högel deutlich wurde. Wie entsteht Gewalt gegen Patienten und welche Präventionsmaßnahmen können Kliniken ergreifen? Klaus Schrage gibt in "Macht und Gewalt durch Pflegende in Pflegestationen deutscher Krankenhäuser? Eine Analyse des stationären pflegerischen Alltags" einen detaillierten Überblick über die Ursachen von Gewalt. Sein Buch ist im Juli 2020 im GRIN Verlag erschienen.

Zwei Einrichtungen in den Niederlanden forcieren ihre Kooperation und dabei die Forschung mit Blick auf den Einsatz von Radiowellen und Wärme gegen Krebs. So arbeitet das Startup PinkRF in Nijmegen an Hochfrequenz-Systemen, um Krebszellen, durch einen als Hyperthermie bezeichneten Prozess zu erhitzen und abzutöten: „Nijmegen start-up PinkRF uses microwaves to cook cancer cells …

„Hyperthermie kann einwirken auf körperliche und seelische Befindlichkeit“. Über ihren persönlichen, „femininen Weg“, sich Brustkrebs zu stellen, schreibt eine 27-jährige Frau in der Dezember-Ausgabe des Magazins Vogue. Sie wählte eine spezielle Form der Chemotherapie und zusätzlich komplementärmedizinische Anwendungen wie die lokale Hyperthermie, „um mein Immunsystem zu stärken.“ Der Fokus bei diesem Krebs-Tagebuch liegt auf dem Wort „und“.

Chronisch kranke Menschen haben oft nicht nur die Krankheit selbst zu tragen, sondern auch mit Vorurteilen, Pauschalratschlägen und Unterstellungen zu kämpfen. Nicht selten stellen familiäre, berufliche oder finanzielle Probleme ein zusätzliches Problem dar. Auch ist es nicht immer einfach, an geeignete Hilfe aus dem Sozial- bzw. Gesundheitssystem zu gelangen.

Der häusliche Pflegedienst Pflege mit Herz bietet die umfangreiche Betreuung und Pflege von Patienten in ihrem eigenen Zuhause an. Zahlreiche Menschen bevorzugen diese Form der Pflege, da sie auf diese Weise in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können.

Röntgentische gibt es von zahlreichen Anbietern und in verschiedensten Variationen. Zahlreiche Ausstattungsoptionen, mögliches Zubehör und das verwendete Material unterscheiden sich zum Teil erheblich und erschweren die Auswahl. Auf den ersten Blick ist bei der Vielzahl von Varianten nur schwer erkennbar, welcher Röntgentisch für die eigne Praxis, eine Klinik oder ein großes Krankenhaus am besten geeignet ist. Zwei grundsätzliche Überlegungen helfen bei der Entscheidung.

Vor zwei Jahren wurden Markus und Alexandra unerwartet auf die Probe gestellt, als ihr Sohn Johannes zwölf Wochen zu früh geboren wurde. Nachdem die Ärzte bereits alle Hoffnung aufgegeben hatten, kämpften sie und auch ihr Sohn weiter - mit Erfolg. Eine Geschichte über Hoffnung und Vertrauen.

Die Qualität der Pflege hat sich in vielen Bereichen weiter verbessert. Dies verdeutlicht der heute vom Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) vorgestellte 5. Pflege-Qualitätsbericht. Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB: „Die Ergebnisse des Pflege-Qualitätsberichts machen deutlich, dass trotz Personalmangel, Arbeitsverdichtung und der vielen Herausforderungen in der Umsetzung der Reformen, nur wenig Qualitätsprobleme festzustellen sind. Das ist ein großes Verdienst von Unternehmern und Mitarbeitern in der Pflege.“

Immer mehr Menschen leiden unter Burn-out. Oftmals liegt dessen Ursprung im Arbeitsleben begründet. Die Oberbergkliniken beleuchten die Ursachen und zeigen Wege aus der Überlastung auf. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Psychische Erkrankungen waren 2016 mit 17,1 Prozent der zweithäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeiten in Deutschland. Burn-out spielt dabei eine immer stärkere Rolle: Auf 1.000 AOK-Mitglieder kamen 2016 durchschnittlich 109,9 Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Burn-out-Erkrankungen – eine Steigerung um mehr als das Fünffache gegenüber 2006.