Zukunftstrends

Die IG Metall hat Arbeitgeber und Politik aufgefordert, mehr altersgerechte Arbeitsplätze zu schaffen und flexible Ausstiegsmöglichkeiten als Alternative zur Rente mit 67 zu bieten. In den Betrieben gäbe es kaum Beschäftigte im rentennahen Alter, weil die derzeitigen Arbeitsbedingungen dies nicht erlaubten und die Unternehmen zu wenig täten, so der Tenor der IG Metall Studie.

Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen pädagogisch tätigen Personen und betreuten Kindern in Kindertageseinrichtungen hat sich in Gruppen mit Kindern im Alter bis 2 Jahre weiter verbessert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war zum Stichtag 1. März 2011 bundesweit in diesen Gruppen eine Betreuerin oder ein Betreuer für 4,7 Kinder verantwortlich. Ein Jahr zuvor lag das Betreuungsverhältnis bei 1 zu 5,0, im März 2007 hatte der Personalschlüssel noch 1 zu 5,7 betragen.

Photonik-Branche liefert mit Schlüsseltechnologien Lösungen für globale Herausforderungen / Vernetzung von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft begrüßt. Bundesforschungsministerin Annette Schavan legt Bericht zur Umsetzung der Zukunftsprojekte der „Hightech-Strategie 2020“ vor. Nach der konzeptionellen Neuausrichtung der Projekte in den Bereichen Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Kommunikation, Mobilität und Sicherheit beginnt jetzt die konkrete Umsetzung durch die Akteure des Innovationsgeschehens in Deutschland.

Gleich drei Projekte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wurden im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ prämiiert: Das Projekt KLIMZUG – Zukunftsfähigkeit durch Anpassung an den Klimawandel“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Gesellschaft“, „JUNIOR – Schüler erleben Wirtschaft“ und das Schülerprojekt „Fit für die Wirtschaft“ in der Kategorie „Bildung“.

Über 800 Expertinnen und Experten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten auf dem "Ambient Assisted Living" (AAL) in Berlin über technische Lösungen für eine älter werdende Gesellschaft. Unter AAL versteht man Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden, um die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen.

Die Einwohnerzahl Deutschlands dürfte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2011 erstmals nach acht Jahren Rückgang leicht gestiegen sein. Am Jahresende lebten voraussichtlich über 81,80 Millionen Personen und damit deutlich über 50 000 Personen mehr als im Vorjahr in Deutschland. Ursache hierfür sind die hohen Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland: Erstmals nach 2002 können sie das Geburtendefizit - die Differenz aus Geburten und Sterbefällen - mehr als ausgleichen.

Foto: aboutpixel.deDie Logik ist zwingend: Wenn die Ruheständler immer älter werden und länger Rente beziehen, müssen immer mehr Rentner versorgt werden. Sollen aber weder die Beitragszahler belastet, noch das Versorgungsniveau zusätzlich gekürzt werden, müssen die Erwerbstätigen länger arbeiten und Beiträge zahlen. Ruheständler beziehen heute im Schnitt 18,5 Jahre ihre gesetzliche Rente – gut sieben Jahre länger als noch 1970.

foto: aboutpixel.deDie Branchen Wellness, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsreisen sind die zentralen Branchen des sogn. 2. Gesundheitsmarktes. Sie repräsentieren nach der jüngst von den Marktforschern der dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, vorgelegten Studie, ein Volumen zwischen 80 und 90 Mrd. € jährlich und liegen damit deutlich über den Klinikkosten (1. Gesundheitsmarkt). Erbracht werden die Leistungen von über 70.000-80.000 Unternehmen - direkt durch B2C-Unternehmen oder indirekt als B2B-Unternehmen - aus über einem Dutzend Branchen des deutschen Gesundheitsmarktes.

Praxisbeispiel betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Einsatz des telemedizinischen Abnehmprogramms „Active Body Control (ABC)“ der Universitätsklinik Magdeburg beim Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt. 36 Mitarbeiter nahmen von Juni - August 2011 an der telemedizinischen Maßnahme zur Reduktion von Übergewicht teil. Der arbeitsmedizinische Dienst Würzburg brachte die Maßnahme ins Rollen:

Am 30.11.2011 hat das Bundeskabinett die "Forschungsagenda der Bundesregierung für den demographischen Wandel: Das Alter hat Zukunft" beschlossen. Mit der Forschungsagenda legt erstmals eine Deutsche Bundesregierung ein ressortübergreifendes Forschungskonzept zum demographischen Wandel vor. Die Bundesregierung bündelt hierin die Forschungsprogramme der Ressorts und richtet sie konsequent auf die Herausforderungen und Chancen einer Gesellschaft des längeren Lebens aus.