Zukunftstrends

"Der Schlaganfall wird zu selten als Notfall wahrgenommen", klagt Professor Dirk Sander. Das Zögern hat dramatische Folgen: Nur drei Stunden beträgt die Frist, in der Notfallmediziner einen Blutpfropf im Gehirn durch ein spezielles Medikament wieder auflösen können.

Die Initiative 50plus wurde am 13. September 2006 im Bundeskabinett beschlossen. Dabei geht es um zwei konkrete Ziele: Zum einen müssen diejenigen über 50, die keine Arbeit haben, eine Chance bekommen, wieder ins Erwerbsleben zurückkehren zu können.

Ein hohes Alter ist kein Grund mehr, eine notwendige Operation nicht durchzuführen. "Kamen viele Eingriffe bei Senioren früher nur in Notfällen in Betracht, gehören sie heute zum Tagesgeschäft", sagt der Anästhesist Prof. Claude Krier vom Stuttgarter Katharinen-Hospital.

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes verdienten die Gesellen in zehn ausgewählten Gewerbezweigen des Handwerks in Deutschland im Mai 2006 durchschnittlich 12,51 Euro brutto je Stunde, das waren 0,3% mehr als im Mai 2005.

Die angespannte Wirtschaftslage hat dem Handwerk zwar den sprichwörtlich „goldenen Boden“ zum Teil entzogen, doch Hoffnung gibt es auf dem „Silbermarkt“. Die Handwerksbetriebe müssen sich nicht nur auf eine wachsende Zahl deutlich älterer Kunden einstellen, sondern auch darauf, dass diese Kundengruppe in Zukunft die Bedeutendste wird.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat den Startschuss für den neuen Breitbandatlas gegeben. Der Atlas zeigt, inwieweit in den einzelnen Kommunen Zugang zu schnellen Datenverbindungen verfügbar ist, welche Anbieter aktiv sind und über welche Netztechnologien der Anschluss erfolgt.

Foto: aboutpixel.deRund 17 Millionen Menschen verbringen ihren Arbeitsalltag im Büro am Schreibtisch – im Sitzen. Während eines Berufslebens kommen so schnell 80.000 Stunden Sitzen zusammen. Doch das ist noch nicht alles: Vom Arbeitsplatz geht es dann - ebenfalls „sitzenderweise“ -  mit dem Auto oder mit der Bahn nach Hause.

Foto: gulli.snygo.comWenn Ihr Gegenüber die Augen verdreht, nehmen Sie es nicht unbedingt persönlich. Die Augen zu verdrehen kann nämlich auch ein prima Training nach einem anstrengen Bürotag sein. Lange Computerarbeiten, intensives Lesen und Sichten von Unterlagen können den Sehapparat stark strapazieren.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt rufen dazu auf, die Empfehlungen des Runden Tisches Pflege in die Praxis umzusetzen.

Foto: photocase.comDie ersten Mehrgenerationenhäuser werden noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen. Die bundesweite Ausschreibung der 1. Welle von Mehrgenerationenhäusern steht kurz bevor. Im nächsten Jahr haben weitere Initiativen die Möglichkeit, sich im Rahmen einer 2. Ausschreibungswelle zu bewerben.