Medizin & Pharma

Von Januar bis August 2008 sind die Ausgaben für Arzneimittel bei der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) um 6,2 Prozent je Mitglied im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. In den ersten acht Monaten 2007 mussten insgesamt 401 Millionen Euro für die Arzneimittel der Versicherten aufgewendet werden, in diesem Jahr betrugen die Kosten bereits 428 Millionen Euro.

Zwischen Januar und Juni 2008 stieg der Anteil der auf den Rezepten gesetzten aut idem-Kreuze, die ein Austauschverbot von Arzneimitteln durch den Apotheker bedeuten, im gesamten Markt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 13% auf 16% an. Analysen von IMS zeigen, dass bei nicht-rabattierten Medikamenten das Verbot zur Substitution jedoch deutlich größer ausfällt als bei solchen unter Rabattvertrag.

Siemens Healthcare bietet jetzt für seine Computertomographen (CT) aus der Familie Somatom Definition „TubeGuard“ an. TubeGuard ist eine zusätzliche Option zur proaktiven Echzeit-Überwachung von Kunden-Systemen durch das „Guardian Program“.

Foto: photocase.comWeltweit nimmt die Zahl der resistenten Erreger zu, die in der Klinik nachgewiesen werden. Die zunehmende Anzahl an Veröffentlichungen zur Antibiotika-Therapie macht es dem einzelnen Arzt jedoch fast unmöglich, alle neuen Erkenntnisse für seine Handlungspraxis zu bewerten und umzusetzen. Eine deutlich reduzierte Sterblichkeit lässt sich bereits durch eine 70-prozentige Umsetzung der wissenschaftlichen Empfehlungen erzielen. 

Pharma- und Medizintechnikunternehmen müssen ihre Vertriebs- und Servicestrategie neu überdenken. Bislang punkten die Pharmahersteller vor allem mit Produktqualität. 66 Prozent der Kunden bestätigen, dass ihre Pharmalieferanten qualitativ sehr hochwertige Präparate und ausgezeichnete Technik anbieten. Das sind so viele wie in keiner anderen Branche, so die Ergebnisse zum Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“.

Die Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.) steigert ihre Aktivitäten im Bereich Medizintechnik. Derzeit werden unter dem Dach der F.O.M. mit drei Forschungs-Projekten neue Akzente gesetzt. „Die Projekte werden nach erfolgreichem Abschluss die Medizin-Diagnostik verändern und Grunlage für neue innovative Produkte sein“, unterstreicht F.O.M.-Geschäftsführer Dr. Joachim Giesekus.

Neue Geschäftsfeldstruktur ist auf die Bedürfnisse der Mitgliedsunternehmen zugeschnitten. Mit der Konzentration auf ausgewählte Geschäftsfelder will der Industrieverband sein Profil im Fachverband Medizintechnik schärfen. Dazu ist eine neue Geschäftsfeldstruktur entstanden, die den geänderten Anforderungen an eine effektive Interessenvertretung gerecht wird.

Foto: aboutpixel.deDie Deutsche Medizintechnik ist und bleibt ein Exportschlager. Nach Angaben des Industrieverbandes SPECTARIS steigerte die Branche im vergangenen Jahr ihre Exporte um 6,7 Prozent auf rund 11,1 Milliarden Euro und erzielte damit rund 64 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Mit fast 41 Prozent der Ausfuhren gingen in Länder der Europäischen Union, gefolgt von Nordamerika (22,4 Prozent) und Asien (13,7 Prozent).

Foto: SiemensNeue Erkenntnisse zur Entstehung von Krebs oder von Hirnkrankheiten wie Alzheimer oder Parkinson erhoffen sich Mediziner von zwei neuen Magnetresonanztomographen aus dem Hause Siemens. Noch diesen Sommer geht am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg eine Anlage in Betrieb, die mit 7 Tesla Feldstärke einen neuen Weltrekord in der Krebsforschung aufstellt.

Die Gemeinschaftsinitiative GoITG hat ein weiteres Kapitel ihres Leitfadens zur Beschaffung von Informations- und Medizintechnik veröffentlicht. Der Verband der Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen e.V. (VBGW), der Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen e.V. (VHitG) und der Medizintechnik-Branchenverband SPECTARIS e.V. wollen mit diesem Leitfaden praxisnahe Unterstützung bei der Beschaffung komplexer Informations- und Medizintechniksysteme bieten.