Medizin & Pharma

Die Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen der Städte und Regionen Stuttgart, Tübingen, Esslingen, Reutlingen [...]

Eine Studie, die für die Biowissenschaften eine zukunftspolitische Schlüsselfunktion aufzeigt, und die Sieger eines mit 60 Millionen Euro dotierten Cluster-Wettbewerbs des Bundesforschungsministeriums zur Weißen Biotechnologie standen heute im Mittelpunkt der Konferenz "Auf dem Weg zur wissensbasierten Bio-Ökonomie" in Köln.

Am 1. Juli 2007 tritt die neue europäische Chemikaliengesetzgebung REACH in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die großen Wissenslücken bei der gesundheitlichen Bewertung von rund 30.000 so genannten chemischen Altstoffen zu schließen. Brisant dabei: Die Umsetzung von REACH wird zu einem Anstieg der Tierversuche führen.

Foto: aboutpixel.deEine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstitutes Ipsos im Auftrag der Deutschen BKK unter 1.000 Versicherten unterschiedlicher Krankenkassen zeigt: Die Mehrheit der Deutschen unterstützt den Einsatz von preiswerten Nachahmerpräparaten.

Eine wichtige Strategie in der Pharmaforschung ist es, bekannte Wirkstoffe chemisch zu variieren. Oft lassen sich so Medikamente finden, die wirksamer oder spezifischer sind als die Ausgangssubstanz. Doch häufig lohnt es sich auch, bei der Suche nach neuen Arzneien diese ausgetretenen Pfade zu verlassen. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn, die dafür zahlreiche Wirkstoffe unter die Lupe genommen haben.

Eine Vielzahl diagnostischer Methoden basiert auf der PCR (Polymerasekettenreaktion): Mit ihrer Hilfe der lassen sich selbst winzigste Mengen genetischen Materials so vervielfältigen, dass eine Analyse möglich wird - um beispielsweise Erreger gefährlicher Infektionskrankheiten rasch und zuverlässig zu identifizieren.

Die Unternehmen der Analysen, Bio- und Labortechnik erwarten im laufenden Jahr ein Umsatzwachstum von über 10 %, wobei der Auslandsumsatz stärker als der Inlandsumsatz wachsen dürfte. Das gab der Branchenverband SPECTARIS heute anlässlich eines Pressegespräches bekannt.

Auf Intensivstationen kann wertvolle Zeit verloren gehen, bevor Ärzte wissen, mit welchen Bakterien ihre Patienten infiziert sind. Die Behandlung von lebensbedrohlich kranken Patienten mit schweren Infektionen muss jedoch sofort erfolgen. Neue Gentests könnten die Diagnostik erheblich beschleunigen.

Die B. Braun Melsungen AG hat im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 3.321,4 Millionen Euro erreicht. Damit verzeichnet das Unternehmen ein Wachstum von 9,8 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 16,6 Prozent auf 243,4 Millionen Euro erhöht werden.

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen beobachteten erstmals experimentell, wie Eiweißstoffe im Blutplasma Gefäßverkalkung verhindern: Das Eiweiß umhüllt das Mineral Kalziumphosphat im Blut wie eine Schutzschicht.