Gesunde Mitarbeiter

Foto: DGM BetriebsverpflegungIm Rahmen des Projekts „Job&Fit – Mit Genuss zum Erfolg!“ wurden jetzt die Qualitätsstandards für Betriebsverpflegung vorgestellt. Damit wird erstmals ein unabhängiges, wissenschaftlich fundiertes und praxistaugliches Anforderungsprofil für diesen Bereich vorgelegt. Es setzt damit neue Maßstäbe für die gesundheitsförderliche Verpflegung am Arbeitsplatz.

Foto: TÜV RheinlandRauchen macht krank. Im Schnitt fehlen Raucher jährlich am Arbeitsplatz acht Tage mehr als Nichtraucher. Rund ein Viertel der Lohn- und Gehaltsfortzahlungen gehen auf Rauchererkrankungen zurück. Die Experten des TÜV Rheinland haben deshalb ein Raucherentwöhnungsprogramm speziell für Unternehmen entwickelt, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Abschied von der Zigarette erleichtern wollen.

Über 200.000 Mitarbeiter der Deutschen Post konnten an Deutschlands größtem betrieblichen Präventionsprojekt, dem HerzCheck, teilnehmen. Bei überraschend vielen Mitarbeitern konnten so Herzinfarktrisiken entdeckt und vorbeugende oder behandelnde Maßnahmen eingeleitet werden. So wiesen 17 Prozent der getesteten Männer ein mittleres bis hohes Risiko auf, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden.

Der Zusammenhang von Unternehmenskultur, Arbeitsqualität, Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg ist aufgrund gewonnener Erkenntnisse aus aktuellen Studien wieder in den Fokus der Unternehmer gerückt. Da zu dieser Thematik in Deutschland bisher keine repräsentativen Studien veröffentlicht wurden,

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz gehören neben Arbeitnehmerrechten, Teilhabe, Chanchengleichheit und einer familienfreundlichen Arbeitsorganisation zu den Prinzipien "Guter Arbeit", die Bundesminister Müntefering zu einem zentralen Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft gemacht hat.

Die EU-Kommission will die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz weiter erhöhen. Im Rahmen einer neuen 5-Jahres-Strategie sollen Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle bis 2012 EU‑weit um 25 Prozent reduziert werden. Die geplanten Maßnahmen umfassen vor allem bessere Information und Schulung, Wissensaustausch und die Integration von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in andere nationale und europäische Politikbereiche.
 

Foto: aboutpixel.deDie ungewöhnlich heftige Grippewelle Anfang 2005 hat nach Hochrechnungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bis zu 20.000 Todesfälle in Deutschland verursacht. Bis zu 2,4 Millionen Arbeitnehmer waren zeitweilig außer Gefecht. Und rund 32.000 Menschen wurden nach Komplikationen bei der Viruserkrankung ins Krankenhaus eingeliefert.

Aktuelle Ergebnisse der Interphone-Studie sorgen für mächtigen Wirbel. In der jüngsten Vergangenheit war das Thema Handystrahlung bei etlichen Zeitungen auf dem Titel zu sehen. Grund war das Teil-Ergebnis einer länderübergreifenden Studie zur Erforschung möglicher Krebs-Risiken durch „Handystrahlung“.

Foto: photocase.comDer wachsende Wohlstand in den Industrie- und Schwellenländern wird in den kommenden Jahren zu einem dramatischen Anstieg chronischer Erkrankungen führen. "Bis 2015 werden schätzungsweise drei Prozent der globalen Wirtschaftsleistung durch die Folgen von Wohlstandskrankheiten verloren gehen, [...]

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet zu bestimmten Themen regelmäßig Zusammenstellungen der neu erfassten Literatur aus ihrer Literaturdatenbank BAuA-LITDOK an. Diese Informationsdienste können entgeltfrei von der BAuA-Homepage im Bereich Bibliothek herunter geladen werden.