Krankendienste

Vor zwei Jahren wurden Markus und Alexandra unerwartet auf die Probe gestellt, als ihr Sohn Johannes zwölf Wochen zu früh geboren wurde. Nachdem die Ärzte bereits alle Hoffnung aufgegeben hatten, kämpften sie und auch ihr Sohn weiter - mit Erfolg. Eine Geschichte über Hoffnung und Vertrauen.

Die Qualität der Pflege hat sich in vielen Bereichen weiter verbessert. Dies verdeutlicht der heute vom Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) vorgestellte 5. Pflege-Qualitätsbericht. Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB: „Die Ergebnisse des Pflege-Qualitätsberichts machen deutlich, dass trotz Personalmangel, Arbeitsverdichtung und der vielen Herausforderungen in der Umsetzung der Reformen, nur wenig Qualitätsprobleme festzustellen sind. Das ist ein großes Verdienst von Unternehmern und Mitarbeitern in der Pflege.“

Immer mehr Menschen leiden unter Burn-out. Oftmals liegt dessen Ursprung im Arbeitsleben begründet. Die Oberbergkliniken beleuchten die Ursachen und zeigen Wege aus der Überlastung auf. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Psychische Erkrankungen waren 2016 mit 17,1 Prozent der zweithäufigste Grund für Arbeitsunfähigkeiten in Deutschland. Burn-out spielt dabei eine immer stärkere Rolle: Auf 1.000 AOK-Mitglieder kamen 2016 durchschnittlich 109,9 Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Burn-out-Erkrankungen – eine Steigerung um mehr als das Fünffache gegenüber 2006.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) sowie die BARMER mahnen gemeinsam, die Qualitätsbestrebungen in Krankenhäusern zu verstärken. Dies sei notwendig, um die Sicherheit der Patienten weiter zu steigern. Dazu beitragen könnten Mindestmengen bei bestimmten Eingriffen. Außerdem sollten komplexe Eingriffe in spezialisierten Zentren durchgeführt werden.

Berlin – Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Meist liegt ein unspezifischer Schmerz vor, bei dem keine genaue Ursache erkannt wird. Bei etwa einem von vier Patienten mit chronischen Rückenschmerzen kann der Grund jedoch eine chronisch-entzündliche Wirbelsäulenerkrankung wie der Morbus Bechterew sein. Hierbei entzünden sich Knochen und Weichteile der Wirbelsäule und verursachen große Schmerzen. Im Vorfeld ihres 45. Kongresses weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) darauf hin, dass lediglich etwa jeder Vierte dieser Betroffenen eine korrekte Diagnose erhält.

Multiresistente Keime sind auf dem Vormarsch. Seit Jahren nimmt die Verbreitung multiresistenter Bakterienstämme zu. Ursachen hierfür liegen im sorglosen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung und der allzu häufigen Verschreibung. Zwar sucht die Pharmaforschung ständig nach neuen Antibiotika, doch vergehen Jahre bis zum klinischen Einsatz eines neuentwickelten Medikaments. Daher sollte die Verbreitung von aggressiven Klinikkeimen dort verhindert werden, wo sie entstehen: im Krankenhaus.

Ein autistischer Junge in Mexiko, eine überforderte Familie auf der Suche nach Hilfe, ein Franzose mit einer Vision: Das sind die Zutaten für Dr. Jean Weinfelds therapeutisches Crowdfunding-Projekt "HELP JOSELITO!". Joselitos innovative Therapie hat bereits erstaunliche Erfolge gezeigt, kann auch anderen autistischen Kindern helfen - und benötigt weiterhin finanzielle Unterstützung.

Eine Beratung und Betreuung durch eine Pflegeagentur wird auch in Wien immer wichtiger, auch wenn es um das Thema „Betreuung zu Hause“ geht. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Wien und gesamt Österreich steigt stetig an und wird sich in den nächsten Jahren weiter nach oben entwickeln.

Neue Studie zeigt Konzepte und Lösungswege für Gesundheitsnetzwerke: Innovative Netzwerkkonzepte ersetzen mittlerweile vielfach das sektorale und eher zunftartig ausgeprägte Gesundheitswesen. Das Gesundheitssystem mit seinen gesetzlich gewollten Tayloristischen Spezialisierungen eignet sich kaum noch die zunehmend komplexer werdenden Probleme zur Sicherstellung einer finanzierbaren Gesundheitsversorgung, insbesondere auf dem Lande, zukunftssicher und nachhaltig alleine zu gestalten.

Bild: T. NiesallaMichael Hartmann, Senior Consultant bei QM BÖRCHERS. CONSULTING + und Pflegeexperte erklärt das Strukturmodell und die Pflegestärkungsgesetze. Die Pflege in Deutschland wandelt sich. Nicht rasant, dafür aber kontinuierlich. Die Pflegestärkungsgesetze I und II sowie das Strukturmodell sind die Eckpfeiler der auch als „Pflegereform“ bezeichneten großen Reorganisation. Vor allem die Umsetzung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation erfordert für viele Pflegeeinrichtungen eine professionelle Beratung, sowie Schulungen der Pflegefachkräfte im Umgang mit der neuen Dokumentationsform, so Experte Michael Hartmann.