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Foto: AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURGIn Deutschland erkranken jährlich 69.000 Menschen an Darmkrebs – mehr als 26.000 sterben daran (Quelle: RKI). Der alarmierende Trend: zunehmend junge Menschen sind betroffen. „Immer jüngere Patienten im fortgeschrittenen Tumorstadium kommen zu uns. Auch in dieser Altersgruppe ist eine Darmblutung keine Bagatelle“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Arnulf Dörner vom Hamburger Darmzentrum im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG, eines der fünf größten deutschen Darmkrebszentren.

Viele wissen nicht, dass Darmkrebs durch Früherkennung zu verhindern ist und gehen daher nicht zur Vorsorgeuntersuchung. Der Spezialist warnt davor, die Vorsorge auf die leichte Schulter zu nehmen.

Darmkrebs kann durch Vorsorge wirksam bekämpft werden, denn die Entwicklung von verdächtigen Polypen bis zum lebensgefährlichen Tumor verläuft meist außerordentlich langsam. Dennoch gehen viele Menschen erst dann zum Arzt, wenn es bereits zu spät ist. Gerade mal drei Prozent der Deutschen nutzen die Möglichkeit der Darmkrebsvorsorge ab dem 55. Lebensjahr, die von den Krankenkassen finanziert wird.

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