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In Kooperation mit dem Softwarehersteller intarsys hat das Deutsche Gesundheitsnetz eine webbasierte starke Authentisierung mit Signaturkarten im Gesundheitswesen implementiert, welche lokal installierte Signaturkarten-Software überflüssig macht. Die Lösung Sign Live! CC cloud suite von intarsys nutzt u. a. ein Java-Applet und läuft derzeit auf der Homepage des Signaturkarten-Anbieters medisign im Testbetrieb.

Um sich für die unter "my medisign" angebotenen Services - von der Rechnungseinsicht über die Bestellung von Zubehör bis hin zur Beantragung einer Folgekarte - anzumelden, benötigen Inhaber von medisign-Signaturkarten, zu denen beispielweise auch der eArztausweis oder die ZOD-Karte gehören, ab sofort nur noch ihre Karte und einen Kartenleser.

"Das Java-Applet kann betriebssystemunabhängig im Browser gestartet werden und ermöglicht den für die Anmeldung benötigten Zugriff auf die medisign Card", erklärt Knut Goldberg, Trustcenter-Leiter beim Deutschen Gesundheitsnetz, dem technischen Dienstleister der medisign GmbH. Alle gängigen Kartenleser erkennt das Applet automatisch. Hat es eine gültige Signaturkarte identifiziert, fragt es sofort die Karten-PIN ab.

Das neue Anmeldeverfahren soll eine Alternative zur Anmeldung mit der Software "medisign privacy" bieten. Die lokale Installation der Client-Software war bislang Voraussetzung, um sich am Portal anzumelden. "Mit dieser Lösung können medisign-Kunden nun flexibel von jedem Rechner die Services von my medisign nutzen", so Goldberg weiter.

Das Applet läuft sowohl unter Windows als auch unter MAC OS X. Nutzer müssen lediglich die Java Runtime-Umgebung installieren, die sie im medisign-Downloadcenter kostenlos herunterladen können. Unterstützt werden die folgenden, von medisign ausgegebenen Kartentypen: medisign eArztausweis, ePsychotherapeutenausweis, medisign ZOD 2.0-Karte sowie medisign Card oder medisign ZOD-Card mit Ablaufdatum 2012 oder später.

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