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Quelle: aboutpixel.deTU-Forscherin wertet bundesweit vermeidbare Todesfälle aus. Wenn sich die Menschen aussuchen könnten, wo sie ihr Leben verbringen möchten, würden sie vermutlich einen Ort wählen, an dem es sich gut leben lässt. Vielleicht würden sie aufs Land ziehen, weil es dort ruhiger zugeht. In die Berge oder ans Meer, weil dort die Luft besser sein soll. Sie würden Gegenden meiden, in denen es viel Industrie oder Atomkraftwerke gibt. Denn schließlich wollen alle ein gesundes und langes Leben führen.

Doch wo lebt man hierzulande besonders lange und besonders gesund? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, wie Wissenschaftler der TU Berlin herausgefunden haben. Sie untersuchten Anzahl und Verteilung der sogenannten vermeidbaren Todesfälle in 439 Kreisen Deutschlands. „Wir haben die Todesursachenstatistik der Forschungsdatenzentren der Bundesländer aus den Jahren 2000 bis 2004 ausgewertet“, berichtet Dr. Leonie Sundmacher, die Leiterin der Studie vom Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU Berlin. Als „vermeidbare“ Todesfälle werden solche bezeichnet, die durch geeignete Prävention und/oder Therapie hätten verhindert werden können. „Uns beschäftigt vor allem die Frage, welchen Einfluss das Gesundheitswesen auf die Anzahl der Sterbefälle hat“, sagt die Forscherin. In weiteren Untersuchungen will sie künftig Aussagen darüber treffen können, ob etwa die Anzahl der Hausärzte in einer Region einen Einfluss auf die Sterblichkeit infolge von kardiovaskulären Krankheiten hat.

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