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Der Vorstandschef der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, fordert eine bessere Qualität in der medizinischen Versorgung. „Nicht der gebetsmühlenartige Ruf nach mehr Geld sollte im Mittelpunkt der Diskussionen stehen sondern Vorschläge, wie Patienten effizienter als bisher geholfen werden kann“, so Kailuweit.

„Wer den Menschen mit Schreckensszenarien Angst macht, medizinische Leistungen einschränken will und höhere Praxisgebühren fordert, lenkt vom eigentlichen Problem ab. Wir brauchen dringend mehr Qualität im Gesundheitswesen.“

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Untersuchungen der KKH-Allianz zufolge wird ein Großteil der Patienten nicht nach medizinischen Leitlinien behandelt, bei Migräne beispielsweise sind das drei von vier Betroffenen. „Das führt zu einem unnötig langen Leidensweg vieler Patienten und treibt Kosten sinnlos in die Höhe“, so Kailuweit. Außerdem müssten regionale Über- und Unterversorgung mit Ärzten ins Gleichgewicht gebracht werden. „Wir brauchen keine starre Bedarfsplanung sondern müssen vielmehr genau schauen, in welcher Region wie viele Ärzte tatsächlich benötigt werden und entsprechend steuern.“

Qualitätsverbesserungen gefordert

Bereits beim 10. Berliner Dialog der KKH-Allianz zum Thema „Versorgungslücken: Kurieren neue Methoden das kranke Gesundheitssystem?“ hat der Vorstandsvorsitzende der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, auf Defizite in der Behandlung von Versicherten hingewiesen und Qualitätsverbesserungen gefordert. „Durch den demografischen und gesellschaftlichen Wandel verändern sich die Krankheiten in unserer Bevölkerung. Diese Entwicklung wird bei der Versorgungsplanung viel zu wenig beachtet“, so der Vorstandschef.

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