Bild: Oberbergkliniken - Dr. med. Andreas Wahl-Kordon

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Ein Umdenken sei gefordert, bei Arbeitgebern wie bei Arbeitnehmern. Unternehmen müssten vor allem die Arbeitsbedingungen auf den Prüfstand stellen, rät Dr. Wahl-Kordon. Sie sollten kritisch hinterfragen, ob das Arbeitspensum in der vorgegebenen Arbeitszeit zu schaffen ist oder ob Überstunden zwingend notwendig sind, um im Job zu bestehen. E-Mails, die in der Urlaubszeit eintreffen, automatisch zu löschen oder berufliche Telefonate nach Feierabend auf Notfälle zu beschränken, seien weitere Möglichkeiten, um Mitarbeiter zu schützen. Auch regelmäßige Feedback-Gespräche sowie Coachings, die die Stressresistenz erhöhen, können für Abhilfe sorgen.

Persönliche Freiräume bewahren

Angestellte sollten vor allem darauf achten, sich Freiräume zu schaffen, in denen ihre Arbeit nur in absoluten Ausnahmen eine Rolle spielt. Besonders wichtig ist es, sich regelmäßig Auszeiten für Sport oder Aktivitäten mit der Familie zu nehmen, auf genügend Schlaf zu achten und das Handy auch einmal ausgeschaltet zu lassen. „Zusätzliche Aufgaben freundlich aber bestimmt abzulehnen oder Kollegen um Hilfe zu bitten, darf nicht länger als Schwäche gelten, sondern ist – im Gegenteil – Zeichen eines klugen Umgangs mit den eigenen Ressourcen“, sagt der Mediziner Dr. Wahl-Kordon.


Die Oberbergkliniken sind Ansprechpartner für Menschen mit Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen, Burn-out, Zwangs-, Angst- und Panikstörungen sowie Traumafolgestörungen. In den Akutkliniken wird eine intensive, individuelle und innovative Psychotherapie angeboten. Im Vordergrund des Heilungsprozesses stehen das persönliche emotionale Profil des Patienten und der achtsame Umgang mit seinen inneren Ressourcen. Das Arzt/Therapeuten-Patienten-Verhältnis von nahezu 1:2 gewährleistet beste Therapiemöglichkeiten.

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