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In den Malteser Krankenhäusern ist der Anteil der Patienten, die 65 Jahre und älter sind, in der vergangen sechs Jahren deutlich gestiegen. Betrug der Anteil 2002 noch 38 Prozent an allen behandelten Patienten, so lag er im Jahr 2008 bereits bei knapp 50 Prozent. Gleichzeitig ist im selben Zeitraum die durchschnittliche Verweildauer von 8,5 auf 7,3 Tage zurück gegangen.

Der Trend zur Ambulantisierung hält weiter an: So hat sich die Zahl der ambulanten Operationen von etwas über 6.000 im Jahr 2002 auf über 15.000 im Jahr 2008 mehr als verdoppelt. Das weisen die aktuellen Unternehmenszahlen 2008 der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH (MTG) aus.

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Der "Sechs-Jahres-Vergleich" zeigt für die stationäre Altenhilfe ein Wachstum von 14 auf 22 Einrichtungen und damit ein Plus an Betreuungstagen von mehr als 200.000. Bei der Betreuungsintensität sind allerdings über die Jahre immer nur leichte Verschiebungen zwischen den Pflegestufen feststellbar und auch das Durchschnittsalter der Bewohner bewegt sich zwischen 82 und 84 Jahren. Im Bereich der Hospizarbeit und Palliativmedizin sowie der ambulanten Pflege stieg die Zahl der betreuten Menschen deutlich in den vergangen sechs Jahren. Die betrieblichen Erträge 2008 lagen bei mehr als 379 Millionen Euro und damit um 122 Millionen Euro höher als im Jahr 2002.

"Der Rückblick auf mehrere Jahre macht die Dynamik im Gesundheitswesen deutlich. 2009 geht die Bewegung für uns Malteser allerdings erstmals in die andere Richtung und wir mussten Einrichtungen abgeben. Das Krankenhaus in Hamm ist bereits an einen in der Region stärker aufgestellten katholischen Träger übergeben worden. Für das Krankenhaus in Jülich soll dies noch in diesem Jahr erfolgen.

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