Ein Widerspruch – nur auf den ersten Blick. Einerseits nimmt die Auskühlung der Gebäude zu. Andererseits sinkt die Luftfeuchtigkeit. Kalte Winterluft ist trockene Luft. Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die häufigste Ursache von Schimmelbildung in Wohnräumen. Wird nun die kalte, trockene Winterluft nach einer Belüftung erwärmt, kann sie wesentlich mehr Feuchtigkeit aus dem Gebäude aufnehmen und bei der nächsten Belüftung abführen.

Deshalb findet im Winter eine Grundentfeuchtung beheizter Gebäude statt. Je kälter der Winter, desto b esser – für die Entfeuchtung bewohnter Gebäude. Nach einem milden Winter oder einer nur kurzen Frostperiode kommt es im darauf folgenden Jahr zu deutlich mehr Schimmelbefall in Gebäuden als im Durchschnitt.

Der Fachautor Dipl.-Ing. Horst Bieberstein empfiehlt: „Lüften Sie auch wenn es draußen nass und feucht ist“. Solange eine Temperaturdifferenz von innen zu außen besteht, ist jeder Lüftungsvorgang effektiv. Die Räume müssen natürlich nach der Belüftung ausreichend, auf ca. +20°C beheizt werden. Der Ratgeber: „Schimmelpilz in Wohnräumen – was tun?“, ist bei Bieberstein VERLAG & AGENTUR, Reichsstraße 19, 01445 Radebeul, Bestell-Fax: 0351-8 36 01 22 erschienen und behandelt weit mehr als praktische Lösungen zum richtigen Heizen und Lüften.

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Der Autor folgt den Fragen WARUM, WANN und WO Schimmel in Wohnräumen entsteht, WELCHE Gesundheitsgefahren von ihnen ausgehen und WIE sie dau erhaft beseitigt werden können. Das Buch ist für 22,90 EUR direkt über den Verlag, im Buchhandel oder online unter „www.schimmelpilz-was-tun.de“ erhältlich, gut verständlich, übersichtlich und hilfreich für Mieter, Vermieter, Eigentümer, Hausverwaltungen, Architekten und Handwerker.

Literatur: Schimmelpilz in Wohnräumen - was tun?
Bieberstein, Horst: ISBN 978-3-927656-12-3. 208 Seiten, Preis: 22,90 EUR[D]

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