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Die Gehälter in deutschen Krankenhäusern stagnieren: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Saläre sowohl der nichtärztlichen Führungskräfte als auch der Ärzte kaum verändert. Oberärzte und Fachärzte erhalten genau wie im Vorjahr Jahresgesamtbezüge in Höhe von 113.000 Euro beziehungsweise 82.000 Euro.

Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in Krankenhäusern“ der Managementberatung Kienbaum, an der 221 Krankenhäuser mit Positionsdaten zu 2.234 Mitarbeitern teilgenommen haben. Chefärzte müssen leichte Gehaltsrückgange von durchschnittlich 9.000 Euro im Jahr hinnehmen, sodass ihr Jahresgehalt nun bei durchschnittlich 257.000 Euro liegt. Das Geschäftsführergehalt im Gesundheitswesen ist im Schnitt um 6.000 Euro im Vergleich zu 2009 gestiegen und beträgt nun jährlich 152.000 Euro.

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„Die veränderte Vertragslage bei den Chefärzten beeinflusst die Vergütung merkbar. Statt des früher herrschenden Liquidationsrechts haben die Kliniken nun eine Bonuszahlung vereinbart, die auf quantitativen Kennzahlen wie beispielsweise dem Betriebsergebnis beruht“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser. Bei den nichtärztlichen Führungskräften betragen die Gehaltssteigerungen im Schnitt 2,5 Prozent und liegen damit auf Vorjahreshöhe.

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