Quelle: @ webandi / pixabay  / Bildttext: Ergotherapie und Vergesslichkeit- Spielerischer Umgang erfasst Bewegungsmöglichkeiten

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Mit der Praxis für Ergotherapie von Angelika Weckmann in Pfullingen ist das bestens gelungen. Sie ist aktives Mitglied im Arbeitskreis, steht für die Vernetzung der Kompetenzen im Gesundheitswesen und arbeitet auch aktiv am Thema Demenz mit. Ein Thema, das ihr sehr am Herzen liegt. Sie hat sich sehr viel Wissen angeeignet, betreut in Ihrer Praxis viele Betroffene und hat auch schon "Treffen für pflegende Angehörige" des Netzwerkes Demenz begleitet. Sie weiß also in der Demenz-Therapie und im sozialen Umfeld der Betroffenen Bescheid.

"Ergotherapie erlaubt den demenzkranken Menschen mehr Selbstständigkeit zu bewahren und somit eine höhere Lebensqualität zu erhalten." Angelika Weckmann ist überzeugt, dass individuelle, dem Fortschreiten der Erkrankung angepasste Therapieangebote, enorm helfen, so lang wie möglich aktiv und selbständig zu bleiben. Damit werden auch die Angehörigen sehr entlastet, die den geliebten Menschen begleiten.

Soziales Engagement und Therapiearbeit gehören für Angelika Weckmann ganz eng zusammen. Mit Spenden unterstützt sie Projekte wie das Jugendhaus Kult19 in Eningen, in dem auch Veranstaltungen für jedes Alter stattfinden. Sie sieht es als Quelle gesellschaftlichen Zusammenstehens. In ihrer täglichen Arbeit als Therapeutin ist sie, und ihr gesamtes Team, in Pfullingen, Eningen und im ganzen Kreis Reutlingen mobil, um Menschen die Behandlung auch zuhause in den vertrauten vier Wänden zu ermöglichen - ganz wichtig bei an Demenz erkrankten Menschen.

Die größte Hürde ist der Mut der Menschen, sich einzugestehen, dass Hilfe notwendig ist - bzw. sich einzugestehen, dass eventuell eine Demenzerkrankung vorliegen könnte. Für viele klingt das wie ein Urteil. Nur ein Teil derer, die sich betroffen fühlen, sind auch wirklich demenzkrank. Oft ist es nur eine sogenannte "leichte kognitive Störung". Auf jeden Fall ist es wichtig, so früh wie möglich zu handeln. Studien verschiedener Universitäten haben gezeigt, dass es nachweisbar positive Wirkungen der Ergotherapie bei demenziellen Erkrankungen gibt.

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