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Nach den Erfahrungen der Niederbayern ist für jede Gesundheitsregion das jeweilige Konzept und die daraus abzuleitende Vorgehensweisen gerade bei der komplexen und vielerorts vollkommen neuen Materie zwar immer individuell, muss aber gleichzeitig immer unternehmerischen Spielregeln unterliegen. Auch müssen die vorhandenen Absichten und Kompetenzen der Akteure unter dem Blickwinkel des tatsächlich Zug um Zug Machbaren berücksichtigt werden.

Zu den ersten wesentlichen Herausforderungen gehört dabei, sich eine klare Vorstellung von dem zu machen, was man erreichen will und kann. „Eine ausführliche, oft mehrere hundert Seiten umfassende Dokumentation der verfügbaren Angebote alleine, reicht nicht aus. Diese landet häufig nur in der Schublade und verleitet häufig zu der Fehleinschätzung, dass alles beim Alten blieben kann. Das ist insbesondere bei Gesundheitsregionen der Fall, die ausschließlich auf den 1. Gesundheitsmarkt, sprich das tradierte Gesundheitswesen, fokussieren. Wir setzen dagegen vielmehr auf Innovationen und auf die diese tragenden, häufig auch neuen, Akteure“, so Adrian W.T. Dostal.

Die niederbayerischen Marktforscher und Berater hatten in ihres neuesten Studie „Gesundheitsregionen und -städte - Netzwerke und Kooperationen mit Potential“ bundesweit insgesamt neun grundsätzlich unterschiedliche Typen von Regionen identifiziert. Das gereicht jetzt im Gespräch mit den Akteuren zum Vorteil und schafft von Beginn an die notwendige Klarheit. Diese Typen lassen sich wie folgt skizzieren:

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