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Richtig in Form kommen. Im Frühling: Entgiften, entschlacken und entspannen. So wie bei unseren Altvorderen im Frühling der Frühjahrsputz, das Großreinemachen, angesagt war, um das Zuhause aufzuhübschen, besser: aufzufrischen, so galt bereits weiland im Frühling auch die Hinwendung zum  eigenen Körper als  notwendige Maßnahme, um sozusagen den winterlichen Staub von Leib und Seele zu blasen.

Ein langer, kalter Winter, manche Ernährungssünde, fehlender Sonnenschein und mangelnde Bewegung  sorgten zu allen Zeiten für eine arg strapazierte Physis und Psyche. Und mancher geriet regelrecht außer Form – im wahrsten Sinn des Wortes. Klassische Symptome für Übersäuerung und Verschlackung - bis heute.

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Der sagten bereits die Alten Chinesen den Kampf an. Während Christen dann das Fasten, nicht nur als Glaubensprinzip, propagierten, redete vor beinahe 1000 Jahren Hildegard von Bingen erstmals dem ganzheitlichen „Frühjahrsputz“ das Wort: „Entschlacke und entgifte Deinen Körper auf natürliche Weise“. Die Nonne zählte übrigens zu den Ersten in der Alten Welt, die auf die stete Verbindung von Mensch, Umwelt, Leib und Seele verwies. Mit Heilkräutern, entsprechenden Tees, mit Meditation und über das Fasten  wurde in den folgenden Jahrhunderten – meist neben der Schulmedizin – die Frühjahreskur ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheit und Regneration.

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