Insgesamt fünf Arztpraxen erhielten jetzt den Stallergenes-Förderpreis 2008. Ausgezeichnet wurden bewährte oder innovative Konzepte, die erfolgreiches Patienten- und Therapiemanagement in der spezifischen Immuntherapie im Praxisalltag ermöglichen.

Der mit jeweils 5.000 EUR dotierte Förderpreis wurde im Rahmen des 3. Gemeinsamen Deutschen Allergiekongresses am 11. September 2008 feierlich verliehen. Schirmherrin des Förderpreises ist der Deutsche Allergie- und Asthmabunde e.V. (DAAB). Die spezifische sublinguale Immuntherapie (SLIT) ist eine Langzeittherapie, deren positive Effekte nur bei regelmäßiger Einnahme voll ausgeschöpft werden können. „Ein gutes SLIT-Produkt allein ist nicht wirksam, der Patient muss mitmachen und sollte dazu auch immer wieder angeregt werden“, sagte Dr. Karin Rüttgers, Geschäftsführerin der Stallergenes GmbH, Kamp-Lintfort [1].

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Für die Aufrechterhaltung der Compliance benötigt der Patient die regelmäßige Unterstützung durch das Praxisteam. Stallergenes hat deshalb dieses Jahr unter dem Motto „Mit Patientenbindung zum Therapieerfolg“ erstmalig einen Förderpreis für allergologisch tätige Praxen ausgelobt, die praxistaugliche Konzepte für die Verbesserung der Therapieadhärenz von SIT-Patienten entwickelt haben. Schirmherrin des Förderpreises ist der Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB). Unter den eingereichten Vorschlägen wählten Vertreter des DAAB zusammen mit einer unabhängigen Expertenjury die fünf besten Konzepte aus.

Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise wurden im Rahmen des Erfurter Allergiekongresses durch Ingrid Voigtmannn vom DAAB, Mönchengladbach und Dr. Karin Rüttgers von Stallergenes feierlich überreicht. Ausgezeichnet wurde Carol Wilde aus Berlin für die Ausarbeitung eines auf die Patientenbedürfnisse zugeschnittenen Recall-Systems. Dr. Kirsten Aigner und Dr. Uwe Hölscher aus München erhielten den Preis für die Etablierung regelmäßiger Patientenzirkel, die zur umfassenden Aufklärung der SIT-Patienten beitragen. Dritter Preisträger ist die Kinder- und Jugendarztpraxis von Dr. Hermann Leuser und Jutta Haasmann aus Biberach, die einen Arzt-Patienten-Vertrag entwickelt haben, der den „kleinen“ Patienten die Verantwortung für ihre Therapie bewusster macht. Als vierter Preisträger erhielt Dr. Ulf Reinicke aus Bielefeld die Auszeichnung für die Einrichtung des „Bielefelder Allergofons“, das eine 24-stündige telefonische Erreichbarkeit eines Allergologen speziell für SIT-Patienten ermöglicht. Fünfter Preisträger ist die Gemeinschaftspraxis Reiber und Partner aus Schorndorf.

Sie erarbeiteten den „rmr-Allergiebeschwerde-Bogen“, der bei jedem Patientengespräch ausgefüllt wird und eine Visualisierung des Therapieverlaufs ermöglicht. Als forschendes Unternehmen sieht sich die Stallergenes GmbH auch in der sozialen Verantwortung. Die Förderung neuer Therapiekonzepte, die dazu beitragen können Lebensqualität zu schaffen, Leiden zu lindern und den Patienten unterstützend zu begleiten, hat bei der Stallergenes GmbH einen hohen Stellenwert.

[1] Symposium „Die Behandlung von Gräserpollen-Patienten in der täglichen Praxis“, unterstützt von der Stallergenes GmbH, 3. Gemeinsamer Deutscher Allergiekongress, Erfurt, 11. September 2008

 

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