Die Gehälter in Deutschland werden im kommenden Jahr voraussichtlich im Schnitt um 2,2 Prozent steigen. Das ergab eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum zur künftigen Entwicklung der Gehälter in 25 europäischen Ländern. Je nach Hierarchiestufe und Branche verändert sich die Vergütungshöhe jedoch sehr unterschiedlich:

Die Gehälter außertariflich bezahlter und leitender Angestellter können beispielsweise entweder noch moderat steigen oder stagnieren auf dem Vorjahresniveau. Im Industriesektor, vor allem der Automobil- und Chemiebranche, die besonders stark von der Krise betroffen ist, werden die Bezüge der Vorstandsmitglieder und leitenden Angestellten 2010 sogar um 5 bis 15 Prozent sinken.

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Generell zeichnet sich in ganz Europa der Trend ab, dass die variablen Bezüge (Auszahlung für 2009) im nächsten Jahr im Schnitt um einen zweistelligen Prozentsatz sinken werden. „Trotz Wirtschaftskrise dürfen sich die Unternehmen nicht nur auf die Reduzierung der Personalkosten konzentrieren, sondern müssen ihre Position auf dem Markt stärken. Ein Defizit in der Wettbewerbsfähigkeit auf Grund mangelnder qualifizierter Arbeitskräfte wäre langfristig schwerwiegend“, sagt Alexander v. Preen, Geschäftsführer und Partner der Managementberatung Kienbaum.

 

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