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Viele Unternehmen setzen ihre strategische Personalplanung unsystematisch um, obwohl sie dieses Führungsinstrument als zentralen Faktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg erkennen. 81 Prozent der Unternehmen schätzen die Bedeutung von strategischer Personalplanung als hoch ein, mit den Ergebnissen ihres Workforce Plannings sind jedoch nur 35 Prozent zufrieden.

Das ergab die Studie „Strategic Workforce Planning“ durchgeführt von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates und des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen (IFPM). Dazu wurden 129 Personalverantwortliche von multinationalen Konzernen und mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit Haupsitz vorwiegend im deutschsprachigen Raum befragt. „Strategic Workforce Planning steckt heute im deutschsprachigen Raum noch weitgehend in den Kinderschuhen. Dabei ist die strategische Personalplanung die Stellgrösse, um Unternehmen heute für die Zukunft zu rüsten“, sagt Charles Donkor, Studienleiter und Principal bei Hewitt Associates.

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Bedarf an Talenten bleibt trotz Krise hoch

Trotz der Wirtschaftskrise besteht ein Bedarf an Top-Talenten: Zwölf Prozent der Unternehmen melden derzeit eine steigende Nachfrage. In drei bis fünf Jahren wird ein sogar drastischer Anstieg prognostiziert, dann rechnen 67 Prozent der Unternehmen mit einem steigenden Talentbedarf. Gleichzeitig verschärft sich die demografische Entwicklung. In Folge wird der Talentengpass im weltweiten Vergleich in Europa am grössten: Mehr als 80 Prozent der Unternehmen haben Probleme, offene Stellen zu besetzen. Die grössten Schwierigkeiten gibt es bei der Rekrutierung von Mitarbeitern in den Bereichen IT/Engineering und Verkauf: Jeweils rund 70 Prozent der Unternehmen können Positionen in diesen Berufsgruppen nur schwer besetzen.

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