Das Pharmaunternehmen Merz hat den ersten Teil eines Phase-1-Programms zur Behandlung von Spätkomplikationen bei Patienten mit Parkinson erfolgreich abgeschlossen. Der von Merz entwickelte Wirkstoff MRZ-8456 stellt ein neuartiges Behandlungskonzept für Levodopa-induzierte Dyskinesien bei Parkinson-Patienten dar.

Bei Dyskinesien handelt es sich um unkontrollierte, überschießende Bewegungen, die bei Parkinson-Patienten nach mehrjähriger Therapie mit dem Standardtherapeutikum Levodopa auftreten und eine schwerwiegende Komplikation und Limitierung bei der Parkinson-Behandlung darstellen. Im Rahmen der ersten Phase-1-Studie wurden Verträglichkeit und Pharmakokinetik nach einmaliger Gabe verschiedener Dosierungen getestet. MRZ 8456 wurde gut vertragen und zeigte ein vielversprechendes pharmakokinetisches Profil.

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Im zweiten Teil der Phase 1 werden Untersuchungen nach mehrfacher Gabe durchgeführt, um genauere Aussagen über Verträglichkeit, Pharmakokinetik und potentielle Arzneimittelinteraktionen treffen zu können. Noch in diesem Jahr soll der zweite Teil des Phase-1- Programms klinisch abgeschlossen werden. „Wir freuen uns sehr über die positiven Ergebnisse dieser Studie, die ein weiterer wichtiger Schritt sind, ein dringend benötigtes Medikament für Parkinson-Patienten auf den Markt zu bringen“, sagt Dr. Alexander Gebauer, Chief Scientific Officer der Merz Pharmaceuticals.

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