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Die
Kommission hat heute eine Strategie vorgelegt, die beginnend im
nächsten Jahr die Einführung eines europaweiten erschwinglichen
Auto-Notrufsystems in allen Neufahrzeugen bis 2014 vorsieht. Das
eCall-System wird automatisch ausgelöst, wenn die Insassen dazu nicht
in der Lage sind. Die von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen
würden gewährleisten, dass eCall in allen EU-Mitgliedstaaten und in
Fahrzeugen aller Marken und Herkunftsländer funktioniert. Voraussetzung
für die Einführung von eCall ist die umfassende Mitarbeit der
Fahrzeugindustrie und der Telekommunikationsbranche, ebenso der
nationalen Verwaltungen in allen EU-Mitgliedstaaten, die dafür sorgen
müssen, dass ihre Rettungsdienste eCall-Notrufe entgegennehmen können.
Die Vorbereitung der Telefonnetze und der Rettungsdienste auf die Einführung von eCall in Fahrzeugen in ganz Europa hat die volle Unterstützung des Europäischen Parlaments und von 15 EU-Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, die die Absichtserklärung zu eCall unterzeichnet haben.
Die heute vorgestellte Strategie der Kommission für ein EU-weites eCall-System und die von 15 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnete gemeinsame Vereinbarung sind hier abrufbar.
Alle Informationen im Einzelnen finden Sie hier.
