Zukunftstrends

Foto: TU BerlinTU Berlin: Extrem schnelles Experiment an der Schnittstelle zwischen Hirn und Maschine / Proband steuert Flipper-Automaten durch Gedanken in Echtzeit / Erste öffentliche Vorführung zur Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni an der TU Berlin.

Durch den demografischen und gesellschaftlichen Wandel wird es in Zukunft immer mehr Kranke geben. Bis zum Jahr 2030 steigt die Zahl der über 65-Jährigen laut Statistischem Bundesamt um 50 Prozent von 16 auf zirka 24 Millionen an. Diese Entwicklung hat gravierende Auswirkungen auf den Krankenstand in der Bevölkerung. Nach Auswertungen der KKH-Allianz muss bis zum Jahr 2030 mit 20 Millionen Menschen gerechnet werden, die unter einem erhöhten Cholesterinwert leiden.

Foto: photocase.comBerlin, München, Düsseldorf und weitere vier Großstädte können aus demografischen Gründen bis zum Jahr 2025 mit einer steigenden Wohnflächennachfrage rechnen. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln aufgrund von offiziellen Bevölkerungsprognosen ermittelt.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte am Mittwoch beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin die Gewinner der ersten Runde des Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft" vor. Die Regionen Nordbrandenburg und Neckar-Alb wurden von der 14-köpfigen Jury als exzellent eingeschätzt und als Sieger ausgewählt.

"Intelligente Assistenzsysteme für Senioren können dazu beitragen, Unfälle und Krankheiten zu vermeiden und die Alltagsaufgaben im Haushalt zu erleichtern", sagte Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, am Montag in der Berliner Charité. BMBF fördert die Entwicklung mit 25 Millionen Euro.

Der Klimawandel verlangt zweierlei: Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen senken und zugleich lernen, uns besser an die Veränderung des Klimas anzupassen, die nicht mehr vermeidbar ist. "Mit Forschung dem Klimawandel zu begegnen bedeutet auch, Quellen für neues Wachstum zu erschließen. Innovationen zum Klimawandel sind das Gebot der Stunde.

Foto: aboutpixel.deGemäß der Definition der Europäischen Union ist die Armutsgefährdungsquote der Anteil der Personen, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung auskommen müssen. Die Armutsgefährdungsquote ist in Deutschland in den Bundesländern unterschiedlich. Die Armutsgefährdungsquote betrug nach diesen Berechnungen im Jahr 2007 in Deutschland insgesamt 14,3%.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert für die ca. 200.000 Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Sozialarbeiterinnen im öffentlichen Dienst bessere Eingruppierungen und Gesundheitsförderung im Erziehungsdienst. Mehr als 15.000 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst beteiligen sich am 18.05.2009 bundesweit am Streik, zu dem die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgerufen hat.

Im vergangenen Jahr sind der ipal Gesellschaft für Patentverwertung Berlin 48 Erfindungen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin zur Prüfung und Bearbeitung übergeben worden. Damit liegt die TU Berlin unter den Berliner Hochschulen an zweiter Stelle hinter der Charité, die 59 Erfindungen anmeldete. Insgesamt waren im Jahr 2008 bei der ipal 169 Erfindungsmeldungen eingegangen.

Das teilte das Bundesfinanzministerium am Donnerstag in Berlin nach Abschluss der Beratungen des Steuerschätzerkreises vom 12. bis 14. Mai 2009 mit. Geschätzt wurden die Steuereinnahmen für die Jahre 2009 bis 2013. Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Abwärtssog der weltwirtschaftlichen Krise.