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Überlebensprognosen zeigen je nach Krebsart große Unterschiede auf. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in seinem Ende 2017 veröffentlichten Bericht „Krebs in Deutschland“ Überlebensraten von über 90 Prozent z.B. für schwarzen Hautkrebs und Prostatakrebs erfasst, aber auch Raten von unter 20 Prozent etwa bei Tumoren in Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse. Im Kampf gegen die Hauptkrebserkrankungen der Brustdrüse (2014: 70.000 Neuerkrankungen), des Darms (60.000) und der Prostata (60.000) haben Patienten inzwischen deutlich verbesserte Überlebensaussichten. Anders sieht das häufig bei den „Rare Cancers“ aus, den seltenen Tumorerkrankungen.

„In diesem Bereich hat das WTZ eine besondere Expertise, teilweise bereits seit Jahrzehnten“, erklärt der Direktor des onkologischen Spitzenzentrums. „Wir gehören einem europaweiten Netzwerk an, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Behandlung dieser Patienten zu verbessern. Gerade bei seltenen Tumorerkrankungen geht der korrekten Diagnose eine oftmals verschlungene Patientenkarriere voraus, die nicht zu optimalen Therapieentscheidungen führt.“ Die strukturierte Krankenversorgung am WTZ, verbunden mit der translationalen Forschung, die Erkenntnisse im Labor so schnell wie möglich zum Patienten bringen will, eröffne vielen Krebserkrankten völlig neue Optionen.

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