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Aufgrund der demografischen Entwicklung erkranken immer mehr Menschen in Deutschland an Krebs. Aktuell werden jedes Jahr rund 500.000 Krebsneuerkrankungen registriert. Nach derzeitigem Stand erhält jeder zweite Deutsche im Laufe seines Lebens diese Diagnose. Das Risiko, an Krebs zu sterben, sinkt allerdings. Und die Wahrscheinlichkeit, die Erkrankung zu überleben, steigt. Darauf weist Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) in Essen, zum Weltkrebstag am 4. Februar hin.

In Deutschland leben derzeit rund 1,6 Millionen Menschen, deren Krebserkrankung in den letzten fünf Jahren diagnostiziert wurde. „Die Lebenserwartung nach einer Krebsdiagnose ist deutlich gestiegen“, erklärt Prof. Schadendorf. Fünf wesentliche Faktoren tragen aus seiner Sicht dazu bei: Diagnosen werden inzwischen frühzeitiger gestellt. Insgesamt ist die Diagnostik hoch entwickelt. Patienten haben einen besseren Zugang zu qualitätsgesicherter onkologischer Versorgung. Behandlungsprotokolle sind effektiver geworden. In der zielgerichteten Therapie und Immuntherapie werden zunehmend neue Therapeutika eingesetzt. „In den kommenden Jahren werden sich diese Fortschritte in der onkologischen Versorgung und Forschung verstärkt in den Überlebensstatistiken niederschlagen“, ist er sich sicher.

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