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Die Pflanzenforschung des BMBF ist Teil der kürzlich auf den Weg gebrachten "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030". "Deutschland ist damit internationaler Vorreiter bei einem Strukturwandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft. Dies wird langfristig auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute kommen", sagte Schavan.

Drei Beispiele aus der Pflanzenforschung des BMBF:
Herausforderung Klimawandel: Die Gerste ist eine der ältesten vom Menschen genutzten Getreidearten und wird vor allem als Viehfutter verwendet. Ihr Anbau ist jedoch zunehmend durch den Klimawandel beeinträchtigt: Weltweit aber auch in Europa führen Dürreperioden zu Ernteverlusten. Das BMBF-Projekt GABI-GRAIN, ein Zusammenschluss von mittelständischen Pflanzenzuchtbetrieben und Forschungseinrichtungen, will Gerstensorten  entwickeln, die längere Trockenperioden ohne Ernteverluste überstehen.

Erste Erfolge: Es wurden trockenresistente Gerstelinien gefunden, darunter sogar einzelne, deren Ertrag bei Trockenheit höher ist als unter normalen Bedingungen. Darüber hinaus konnten Gene identifiziert werden, deren Aktivität mit hohem Stärke- und Eiweißgehalt im Korn und damit mit hohem Ertrag korrelieren.

Herausforderung gesunde Ernährung: Erdbeeren schmecken nicht nur gut, sie enthalten auch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, die das Risiko für chronische Leiden wie Krebs, herz- und neurodegenerative Krankheiten reduzieren können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München versuchen, Erdbeersorten zu züchten, die mit einem möglichst hohen Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen heranreifen. In dem Projekt FraGenomic suchen sie mit Partnern aus Spanien und Frankreich nach genetischen Merkmalen, mit deren Hilfe sich die Züchtung solcher Erdbeeren beschleunigen lässt.

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