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Gerste, die auch bei Trockenheit gehaltvolle und hohe Erträge bringt; Erdbeeren, die einen besonders hohen Gehalt ihrer gesundheitsfördernden Substanzen haben; Energiepflanzen, deren Zellwände für die Herstellung von Bio-Treibstoff optimiert sind: "Diese Beispiele zeigen, wie Pflanzenforschung dazu beitragen kann, die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

"Pflanzen sind die Grundlage unserer Ernährung. Wir müssen sicherstellen, dass der wachsenden Weltbevölkerung ausreichende und gesunde Nahrungsmittel zur Verfügung stehen und dass wir dem Klimawandel mit Dürreperioden, Überflutungen und Ausbreitung von Schädlingen wirkungsvoll begegnen. Biomasse stellt auch eine wichtige Energiequelle dar, deren nachhaltige Nutzung wir so fördern müssen, dass keine Konkurrenz zur Ernährung besteht."

Der Erfolg bei der Entwicklung immer besserer Pflanzen beruht auf immer zielgenaueren Methoden der Pflanzenzüchtung. Um die seit Jahrtausenden praktizierte klassische Züchtung zu beschleunigen und die gewünschten Eigenschaften gezielter zu erreichen, setzen die Forscherinnen und Forscher auf biotechnologische Verfahren. So können biochemische und genetische Analysen dazu beitragen, die Pflanzenzüchtung präziser zu steuern.

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