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Neue IT-Standards in der leitliniengerechten ambulanten Behandlung

Die neue Bundesregierung hat für das Jahr 2011 eine umfassende Reform des Gesundheitswesens angekündigt. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München wird es am 1. Oktober die Gelegenheit geben, sich darüber umfassend zu informieren. In einer Diskussion mit MdB Johannes Singhammer wird darüber gesprochen, wie leitliniengerechte Behandlung aussehen könnte, welche neuen IT-Standards es gibt und vor welche Herausforderung damit Ärzte und Krankenkassen gestellt werden.

 

„Leitliniengerechte Versorgung – Wie profitieren die Kostenträger?“ Dies ist der erste Titel einer Vortragsreihe am 1. Oktober von 11:00-12:30 Uhr auf dem Europäischen Gesundheitskongress. Dabei werden erste Ergebnisse aus dem 2008 im Saarland gestarteten Pilot-Programm der Integrierten Versorgung präsentiert. Die Zahlen legen die begründete Vermutung nahe, dass die leitliniengerechte ambulante Behandlung zum Wohle des Patienten nicht nur besser, sondern auch kostengünstiger erfolgen kann.

Heute sind bereits über 1000 Diabetiker des Typs II in dieses effektive Programm  zur Versorgungssteuerung eingeschrieben. Medizinisches Kernelement ist das Produkt SAM Diabetes - ein System zum Management von Patienten individuellen Behandlungspfaden. SAM Diabetes basiert auf den Versorgungsleitlinien und gibt dem behandelnden Arzt aktiv unterstützende Informationen, direkt zum Zeitpunkt des Patientenkontaktes. Diese Lösung aus der Familie der Software Assisted Medicine (SAM) wird bundesweit allen Krankenkassen angeboten und hat bereits für deutliche Erfolge in der Patientenversorgung gesorgt.

Wie leitlinienbasierte Software die Arbeit von Ärzten wirksam erleichtern und die Wirtschaftlichkeit der Praxis steigern kann, erläutert im Anschluss Uwe Eibich, Vorstand Central Europe bei der CompuGroup Medical AG. Die Programme sind voll in den Praxisprozess integriert, der Arbeitsaufwand beschränkt sich auf ein Minimum. Mit SAM Diabetes kann der Arzt nicht nur die Prozess- und Kosteneffizienz seiner Praxis steigern, sondern vor allem die Lebensqualität seiner Patienten verbessern.

Im zweiten Teil der Veranstaltung referieren die Professoren Dr. Jochen Taupitz und Dr. Gerald Spindler über den Leistungsanspruch von Patienten sowie über die Bedeutung von Leitlinien. Die Professoren, die an Universitäten in Mannheim und Göttingen lehren, gehen dabei näher auf die Themen Patientensicherheit und Haftungsfragen ein. Ulf Fink, Senator a.D. und Kongresspräsident, wird die Veranstaltung moderieren.


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