Nachrichten Gesundheitspolitik

Gesundheitspolitik

Krankendienste

G-BA das richtige Gremium für Regelungen zur spezialärztlichen Versorgung

Die Konkretisierung der ambulanten spezialärztlichen Versorgung sollte ausschließlich in den Gremien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgen und nicht über dreiseitige Verträge geregelt werden. Für einen entsprechenden Auftrag des Gesetzgebers zu Gunsten des G-BA im Rahmen des geplanten GKV-Versorgungsstrukturgesetzes (GKV-VStG) sprach sich am Mittwoch in Berlin das unparteiische Mitglied im G-BA, Dr. Josef Siebig, aus.

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Politik

Pflegeversicherung: Zusatzversicherung statt Beitragssatzerhöhung

Einige Politiker wollen eine ergänzende Absicherung für den Pflegefall unter dem Dach der sozialen Pflegeversicherung aufbauen. Doch das lässt nicht nur die Beitragssätze steigen, sondern weckt auch politische Begehrlichkeiten. Und die Lösung der eigentlichen Probleme wird einmal mehr in die Zukunft verschoben. Eine ergänzende kapitalgedeckte Pflegeversicherung ist sinnvoll, solange die zusätzliche Vorsorge über den privaten Versicherungsmarkt läuft. Schließlich sind private Versicherungsunternehmen seit langem mit der Kalkulation und Anlage von Rücklagen vertraut.

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Politik

„Exportinitiative Gesundheitswirtschaft“

Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Branchen in Deutschland. Ihre Unternehmen erwirtschaften rund 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und gehören mit einem Beschäftigtenanteil von etwa 13 Prozent zu den größten Arbeitgebern der deutschen Wirtschaft. Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen wächst weltweit. Bis 2030 könnte sich der Umsatz mehr als verdreifachen.

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Krankendienste

Erstmals über 18 Millionen Behandelte im Krankenhaus in Jahr 2010

Im Jahr 2010 wurden erstmals über 18 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die Zahl der Behandelten stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 207 000 (+ 1,2 %). Der Krankenhausaufenthalt dauerte für die Patientinnen und Patienten im Jahr 2010 durchschnittlich 7,9 Tage (2009: 8,0 Tage).

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Politik

Krankes Gesundheitssystem: Die zunehmende Verwaltungsarbeit lässt Ärzten keine Zeit für ihre Patient

Was schon lange ein viel diskutiertes Thema in der Ärzteschaft ist, wird jetzt bestätigt: Die Gesundheitsbürokratie bürdet Ärzten zu viele Verwaltungsaufgaben auf. Dies hat eine aktuelle Umfrage der Privatärztlichen Verrechnungsstelle Baden-Württemberg (PVS-BW) unter niedergelassenen Ärzten ergeben. 90 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie durch den zunehmenden Verwaltungsaufwand zu wenig Zeit für ihre Patienten haben. Mit den ständigen Neuerungen und Umwälzungen im Gesundheitswesen wird die Abrechnung immer unübersichtlicher.

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Krankendienste

Zulassung des Medikamentes Botox für die Behandlung neurogener Blasenfehlfunktionen

Botox - Statement der Deutschen Kontinenz Gesellschaft von Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann: Wie in der aktuellen Pressemitteilung der Firma Allergan zu lesen, erhielt deren Produkt Botox (Botolinum Toxin Typ A) die europäische Zulassung in 14 europäischen Ländern zur Behandlung einer Harninkontinenz bei Erwachsenen mit neurogener Detrusorüberaktivität auf dem Boden einer neurogenen Blasenfehlfunktion. Nutznießer werden sowohl querschnittgelähmte Patienten sein, als auch MS oder Morbus Parkinson -erkrankte Patientinnen und Patienten, bei denen in 75 bis 85% eine neurogene Blasenfehlfunktion in Folge Ihrer Grunderkrankung feststellbar ist.

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Politik

Der Gesundheitsfonds ist keine Sparkasse

Mögliche Überschüsse im Gesundheitsfonds sollten zur Entlastung der Beitragszahler verwendet werden, schlägt die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung (Mittwochausgabe) vor. "Der Gesundheitsfonds ist keine Sparkasse. Schließlich handelt es sich um Beiträge der Versicherten. »mehr

   

Politik

Kostenexplosion wegen EHEC-Krankheit

Foto: aboutpixel.deFinanzmittel aus dem Gesundheitsfonds reichen absehbar bei den Krankenkassen nicht mehr. Die Therapieausgaben für das gefährliche Darmbakterium EHEC und die teilweise kostenaufwendigen Intensivbehandlungen mit Anschluss an die Dialyse werden in absehbarer Zeit zur Feststellung bei den Krankenkassen führen, dass die Finanzmittel-Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr ausreichen werden. »mehr

   

Krankendienste

Patientensicherheit an oberster Stelle: Zwischenfallmanagement für die Intensivtherapie

Das Sicherheitsklima hat eine wesentliche Bedeutung für die Patientensicherheit und das Risikomanagement in der Intensivmedizin, so die zentrale Aussage einer kürzlich veröffentlichten Studie (1); es lässt sich durch Fortbildungsmaßnahmen positiv beeinflussen. Alle ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HELIOS Kliniken GmbH wappnen sich 2011 mit der bestmöglichen Vorbereitung: Simulationsbasierte Teamtrainings vermitteln ihnen die geeignete Vorgehensweise zur Vermeidung von Zwischenfällen und zur Minimierung des Schadensrisikos beim Patienten.

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Politik

Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes

Das Bundeskabinett hat den Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes beschlossen. Damit kommt die Bundesregierung ihren Verpflichtungen zur Umsetzung der Richtlinie 2010/53/EU über Qualitäts- und Sicherheitsstandards für zur Transplantation bestimmte menschliche Organe in deutsches Recht nach. 

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Krankendienste

Auf dem Weg zum mündigen Patienten

Das geplante Patientenrechtegesetz sorgt derzeit für zahlreiche Debatten im Gesundheitswesen. Es soll die Sicherheit und die Rechtslage von Patienten gegenüber Ärzten verbessern. Die Mehrheit der deutschen Mediziner findet laut einer aktuellen Umfrage eine stärkere Position der Bürger gut: 55 Prozent bejahen die Ausweitung der Patientenrechte. Nur 7,3 Prozent befürchten, dass das Gesetz zu mehr Klagen gegen Ärzte führen könnte. So das Ergebnis des monatlich erhobenen CGM-GesundheitsMONITORs.

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Politik

Zivildienst - Das Ende nach 50 Jahren

Mit 340 Zivildienstleistenden der Geburtsjahrgänge 1937/1938 begann im April 1961 in Deutschland das Zeitalter des zivilen Ersatzdienstes. In Spitzenzeiten gingen im Jahresdurchschnitt mehr als 137.000 Zivis dem Personal in Krankenhäusern, Alten- und Kinderheimen oder bei der Behindertenbetreuung zur Hand. Doch seit 1998 gibt es immer weniger dieser Helfer, im März waren es nicht einmal 50.000 – und zumindest formal betrachtet verschwinden die Zivis bald ganz.

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