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Gesundheit als „weicher“ Standortfaktor (Studie)

Die neue dostal-Studie im Leitfaden-Format untersucht, wie dem heraufziehenden Ärztemangel insbesondere auf dem Lande zu begegnen ist und als Chance genutzt werden kann. Sie zeigt anhand von Best-Practice-Beispielen konkrete Ansätze zur praktischen Umsetzung auf. Eine gute medizinische Versorgung für alle Altersgruppen sowie Angebote zur Gesundheitsvorsorge und Prävention aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt wirken nachhaltig positiv auf die Attraktivität einer Kommune bzw. eines Landkreises. Dies macht sich auch positiv beim Zuzug von Gewerbe und Familien bemerkbar. Die neue Studie der Gesundheitsmarkt-Experten von dostal & partner, Vilsbiburg arbeitet insbesondere für die kommunalen und regionalen Gesundheitsakteure die Möglichkeiten innovativer und ganzheitlicher Versorgungskonzepte heraus.  

Ausgangspunkt der Initiativen vor Ort ist dabei häufig der sich abzeichnende Ärztemangel. Durch die nahezu bundesweit flächendeckende Förderung von Arztsitzübernahmen, Zweigpraxen-Eröffnungen, Ansiedelungsunterstützungen auf dem Lande usw., hebt sich der ursprünglich erwartete Wettbewerbsvorteil um Ärztenachwuchs einer Region bzw. einer Kommune nahezu auf.
 
Daher kommt es darauf an, moderne und innovative Konzepte und Versorgungsmodelle in ländlichen Räumen zu entwickeln. Hierzu gibt es bereits zahlreiche „Leuchtturmprojekte“. Ein wichtiger Baustein zur Behebung der absehbaren ambulant-ärztlichen Nachwuchskrise auf dem Lande ist aber auch, dass sich die Initiativen – parallel zu den genannten Bemühungen – verstärkt um Gesundheitsprävention und -vorsorge der Bevölkerung kümmern müssen. Nur so lässt sich der zusätzliche Nachfrageschub auf die medizinische Versorgung durch den demographischen Wandel einigermaßen mitabfedern.




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