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Deutschland langfristig vor dem Absturz? Ohne Faktor Gesundheit wird Deutschland zum Globalisierungsverlierer

Deutschland wird wie kein anderes Industrieland in den kommenden 50 Jahren so stark an wirtschaftlicher Bedeutung und damit Wohlstand verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitstudie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD). Der Grund für den Abstieg Deutschlands von der fünftwichtigsten zur zehntwichtigsten Wirtschaftsnation der Welt liegt nicht zuletzt in der Alterung der Bevölkerung sowie im Aufstieg der heutigen Schwellenländer.

Die OECD wies aber gleichzeitig daraufhin, dass der Trend nicht unabwendbar ist: Das Abwenden ist u.a. durch eine Steigerung der (volkswirtschaftlichen) Produktivität möglich. Seit einem halben Jahr liegt das Demographiekonzept der Bundesregierung, das darauf eine Antwort geben sollte, vor. Mit diesem Konzept sollten neue Impulse für das dringend benötigte Wirtschaftswachstum und künftige Produktivitätssteigerungen ermöglicht werden. Wer es genauer liest, stellt aber ernüchternd fest: Es sind nur kleinste Trippelschritte, die alles beim Alten und Abschüssigen lassen und für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum kaum etwas bringen können. Nicht einmal die hohen Steuereinnahmen von 2012 können da mehr beruhigen. Für die kommenden Jahrzehnte sagt die OECD den Deutschen aber gerade die europaweit niedrigsten Wachstumsraten voraus.




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