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G-BA das richtige Gremium für Regelungen zur spezialärztlichen Versorgung

Die Konkretisierung der ambulanten spezialärztlichen Versorgung sollte ausschließlich in den Gremien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgen und nicht über dreiseitige Verträge geregelt werden. Für einen entsprechenden Auftrag des Gesetzgebers zu Gunsten des G-BA im Rahmen des geplanten GKV-Versorgungsstrukturgesetzes (GKV-VStG) sprach sich am Mittwoch in Berlin das unparteiische Mitglied im G-BA, Dr. Josef Siebig, aus.

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Erstmals über 18 Millionen Behandelte im Krankenhaus in Jahr 2010

Im Jahr 2010 wurden erstmals über 18 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die Zahl der Behandelten stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 207 000 (+ 1,2 %). Der Krankenhausaufenthalt dauerte für die Patientinnen und Patienten im Jahr 2010 durchschnittlich 7,9 Tage (2009: 8,0 Tage).

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Zulassung des Medikamentes Botox für die Behandlung neurogener Blasenfehlfunktionen

Botox - Statement der Deutschen Kontinenz Gesellschaft von Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann: Wie in der aktuellen Pressemitteilung der Firma Allergan zu lesen, erhielt deren Produkt Botox (Botolinum Toxin Typ A) die europäische Zulassung in 14 europäischen Ländern zur Behandlung einer Harninkontinenz bei Erwachsenen mit neurogener Detrusorüberaktivität auf dem Boden einer neurogenen Blasenfehlfunktion. Nutznießer werden sowohl querschnittgelähmte Patienten sein, als auch MS oder Morbus Parkinson -erkrankte Patientinnen und Patienten, bei denen in 75 bis 85% eine neurogene Blasenfehlfunktion in Folge Ihrer Grunderkrankung feststellbar ist.

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Patientensicherheit an oberster Stelle: Zwischenfallmanagement für die Intensivtherapie

Das Sicherheitsklima hat eine wesentliche Bedeutung für die Patientensicherheit und das Risikomanagement in der Intensivmedizin, so die zentrale Aussage einer kürzlich veröffentlichten Studie (1); es lässt sich durch Fortbildungsmaßnahmen positiv beeinflussen. Alle ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HELIOS Kliniken GmbH wappnen sich 2011 mit der bestmöglichen Vorbereitung: Simulationsbasierte Teamtrainings vermitteln ihnen die geeignete Vorgehensweise zur Vermeidung von Zwischenfällen und zur Minimierung des Schadensrisikos beim Patienten.

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Auf dem Weg zum mündigen Patienten

Das geplante Patientenrechtegesetz sorgt derzeit für zahlreiche Debatten im Gesundheitswesen. Es soll die Sicherheit und die Rechtslage von Patienten gegenüber Ärzten verbessern. Die Mehrheit der deutschen Mediziner findet laut einer aktuellen Umfrage eine stärkere Position der Bürger gut: 55 Prozent bejahen die Ausweitung der Patientenrechte. Nur 7,3 Prozent befürchten, dass das Gesetz zu mehr Klagen gegen Ärzte führen könnte. So das Ergebnis des monatlich erhobenen CGM-GesundheitsMONITORs.

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Bis 2020 scheiden altersbedingt 52.000 Mediziner im ambulanten Bereich aus

Zu Äußerungen der Vorsitzenden des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung, Dr. Doris Pfeiffer, erklärt der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler: „Wer den Ärztemangel leugnet, verkennt nicht nur die Realität, sondern der handelt auch gegen die Interessen der Versicherten. Wir müssen eine wohnortnahe, flächendeckende Versorgung auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sichern.

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Versorgungslücken nach Krankenhausaufenthalt schließen

Ob die Versorgung von Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt verbessert werden muss, ist bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit am Mittwochnachmittag gegensätzlich beurteilt worden. Während die meisten Sozialverbände eine Versorgungslücke für manche Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erkennen, lehnt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) eine gesetzliche Leistungsausweitung ab.

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Bundesregierung stärkt Rechte der Patienten

Als Fortschritt für die Patientensouveränität begrüßt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Eckpunkte der Bundesregierung zum Patientenrechtegesetz. Unter anderem soll der Behandlungsvertrag künftig, wie vom vzbv vorgeschlagen, im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt werden. "Das schafft Rechtssicherheit, von der Patienten und Ärzte gleichermaßen profitieren", erklärt Vorstand Gerd Billen. Kritik übt der vzbv an mangelnden Informations- und Beteiligungsrechten.

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