Kuratorium perfekter Zahnersatz lädt zum bunten Tag rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Wieso kann der Zahnarzt bei Kopfschmerzen ein wichtiger Ansprechpartner sein? Was steckt alles drin im Zahnersatz? Wo liegen die Vorteile von hochwertigen Versorgungen? Und wie wird Zahnersatz eigentlich hergestellt? Beim Frankfurter Infotag des Kuratoriums perfekter Zahnersatz „KpZ vor Ort: Zahnmedizin verstehen, Zahntechnik erleben“ können sich Besucher zu diesen und vielen anderen Themen rund um Zahnmedizin und Zahntechnik informieren.

Er findet statt am Mittwoch, 21. November 2012, von 14 bis 19 Uhr im Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Experten-Vorträgen, einer Führung durch die Dentallabore der Universität, Diskussions- und Fragerunden sowie der Verleihung des KpZ-Dissertationspreises für junge Zahnmediziner. „Zahnersatz bleibt viele Jahre, sogar Jahrzehnte im Mund. Deshalb muss sich der Patient darauf verlassen können, dass er nur aus geprüften Materialien und sehr sorgfältig angefertigt wird.

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Wie wir in Deutschland diese Qualität sicherstellen, wie wichtig guter Zahnersatz für die Lebensqualität ist und welche Möglichkeiten der Patient hat, wirklich ‚perfekten‘ Zahnersatz zu bekommen, das zeigen wir beim Infotag“, verspricht Prof. Dr. Hans-Christoph Lauer, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des KpZ, der auch Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik an der Universität Frankfurt ist, und lässt dazu eigens die beiden Dentallabore zu Rundgängen öffnen. Dabei können Patienten und Interessierte sich anschauen, wie Qualitätszahnersatz angefertigt wird und erfahren, was „made in Germany“ bedeutet. Außerdem stehen die Zahntechnik-Experten des Kuratoriums bereit, um Versorgungsmöglichkeiten auch anhand von Modellen und Computer-Animationen zu erläutern.

Mit Dental-Experten ins Gespräch kommen

Der intensive und persönliche Austausch hilft, Zusammenhänge besser zu verstehen. Deshalb suchen die Experten rund um Professor Lauer nun regelmäßig den direkten Kontakt mit Patienten, Studierenden und Medienvertretern. Bereits der erste Infotag in Köln war ein großer Erfolg. Zahlreiche Menschen hatten konkrete Fragen eingereicht und freuten sich, darüber mit den Fachleuten sprechen zu können. Auch in Frankfurt stehen Zahntechnikermeister und Zahnmediziner den Besuchern Rede und Antwort.

Zusätzlich referieren Experten zu verschiedenen Aspekten der Zahnmedizin und Zahntechnik:

•    Prof. Dr. Jürgen Geis-Gerstorfer, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des KpZ und Leiter der Sektion Medizinische Werkstoffkunde und Technologie am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Tübingen, berichtet unter dem Thema „Vom Biomaterial zum Medizinprodukt“ unter anderem, warum Keramiken heute eine so wichtige Rolle für Zahnersatz spielen und was bei Metallen berücksichtigt werden sollte.
•    „Körperliche Beschwerden – die Ursache liegt oft im Mund“, lautet der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Stefan Kopp, Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Frankfurt. Er zeigt auf, welche Wechselwirkungen es zwischen Mund, Kiefer und Körper geben und wie der Zahnarzt helfen kann.
•    Harald Prieß, Zahntechnikermeister aus Hirschberg/Bergstraße und Obermeister der Zahntechniker-Innung Baden, spricht ein Thema an, das viele Patienten bewegt: „Zahnlos – schlaflos: Reicht die Kassenleistung für mich aus?“ Er erläutert darin die unterschiedlichen Versorgungsformen und auf welche Punkte ein Patient achten und Wert legen sollte.

Ein weiterer Programmpunkt des Infotags ist die Verleihung des Dissertationspreises. Damit zeichnet das KpZ jährlich die beste zahnmedizinische Dissertation aus, die einen Bezug zur zahnärztlichen Prothetik und Werkstoffkunde, insbesondere zur Zahntechnik, hat. Der Preisträger wird seine Arbeit den Besuchern in einem kurzen Vortrag  präsentieren.

Kuratorium perfekter Zahnersatz – seit über 20 Jahren im Dienste der Zahntechnik

„Das KpZ setzt sich seit über 20 Jahren dafür ein, die Öffentlichkeit für das Thema Zahnersatz zu sensibilisieren. Wir arbeiten dabei eng mit den Redaktionen von Printmedien, Radio und Fernsehen zusammen und verfassen für sie Pressemeldungen, stellen Hintergrund- und Fotomaterial zur Verfügung oder vermitteln Interviewpartner. Außerdem haben wir auf unserer Internetseite umfassende Informationen für Journalisten und Patienten. Darüber hinaus dient das Kuratorium der Fachöffentlichkeit als Forum für interdisziplinäre Zusammenarbeit und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs“, sagt Dr. Karin Uphoff, Leiterin der Marburger Pressestelle des KpZ.

Der KpZ-Infotag findet statt am Mittwoch, 21. November 2012, von 14 bis 19 Uhr im Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Theodor-Stern-Kai 7, Haus 29, 60596 Frankfurt am Main.  Das vollständige Programm des Infotags mit den Uhrzeiten aller Programmpunkte ist auf der Website Website http://www.zahnersatz-spezial.de/infotag zu finden. Dort gibt es auch Bestellmöglichkeiten für Broschüren und Faltblätter sowie Hinweise zu aktuellen Terminen, etwa den telefonischen Experten-Sprechstunden.

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