Und das Wohlbefinden an der Mosel geradezu beseelt wird. In vino veritas – im Wein liegt Wahrheit. Und wohl auch Gesundheit. Zumindest wenn es um den mäßigen Genuss edler Mosel-Tropfen geht. In vino veritas – im Wein liegt Wahrheit. Und wohl auch Gesundheit. Zumindest wenn es um den mäßigen Genuss edler Mosel-Tropfen geht. Ja, es darf sogar regelmäßig sein.

Ausdrücklich, wie zahlreiche Studien amerikanischer, kanadischer und europäischer Wissenschaftler nachweisen. Demnach sei Weiß- wie Rotwein, solcherart genossen, durchaus ein Beitrag zur Gesundheit. Wenn also Wellness auf Wein treffen soll, ist Bernkastel-Kues mit  seinem vielfach ausgezeichneten Vital- & Wellnesshotel zum Kurfürsten, hoch oben auf dem Kueser Plateau, regelrecht die erste Adresse.Denn hier wird das Wohlbefinden geradezu beseelt.

Dass Wein höchst gesund sein kann, propagierten bereits Griechen, Römer, Hildegard von Bingen ebenso wie der Leibarzt des Preußenkönig Friedrich I, der Mediziner Friedrich Hoffmann. Er entwickelte z.B. die „Wein-Cur“, die jedoch für unsere heutigen Verhältnisse im wahrsten Sinn des Wortes maßlos war. Gestartet wurde mit eineinhalb Liter Wein am Tage und gipfelte mit bis zu acht Litern nach der vierten Woche, täglich, versteht sich. Dabei hatte bereits im Mittelalter der Alchimist und Arzt Paracelsus Weine zur Genesung verschrieben, jedoch tatsächlich mit Maßen: „All Ding`sind Gift und nichts ohn`Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist“.

Das sah der praktische Arzt und Königl. Kreisphysikus (zu Zell an der Mosel), Dr. Franz Meurer, 1866 ebenso.  Aufgrund seiner mehr als dreißigjährigen Erfahrung schrieb er weiland ein viel beachtetes Büchlein: „Die Mosel- und Saar-Weine in ihren ausgezeichneten gesundheitfördernden Eigenschaften bei Gesunden und in ihren heilkräftigen Wirkungen bei Kranken“. Er warnte gleich zu beginn vor Trunksucht und den vielfältigen Folgen des zu tiefen Blick ins Glas. Um dann jedoch die leichten Moselweine hoch zu preisen. Und zitierte in diesem Zusammenhang ein Sprichwort: „abusu non tollitur usus, d.h. Der Mißbrauch hebt den Gebrauch nicht auf“. Es schließt sich eine lange Auflistung fördernder oder gar heilender Indikationen an: „Die besondere Heilwirkung der Mosel-Weine bei Steinkrankheiten (Nieren-, Blasen- und Gallensteinen)“ oder „Vom Nutzen der Mosel-Weine in der Geburtshilfe“ bis hin „Zum Nutzen der Mosel-Weine in der Chirugie“.

Heutzutage sind viele Erkenntnisse über die positiven Wirkungen eines maßvollen Wein-Genusses längst festgeschrieben. So wird dem Rotwein eine besonders  positive Wirkung auf Herz und Kreislauf zugeordnet. Zyniker  behaupten postwendend: Es gebe schließlich mehr alte Alkoholiker als alte Ärzte. Es sind die in Schalen und Kernen in hoher Konzentration vorkommenden Phenolen und die Tanninen im Holz der Fässer, die für eine Hemmung der Blutgerinnung, die Verringerung  schädlicher Blutfette und für die Gefäßerweiterung  mit geringer Blutdrucksenkung sorgen. Zuviel Wein, es kann nicht oft genug gesagt werden, verringert diese Wirkung und führt, im Extrem, sogar zum erhöhten Risiko  just dieser Erkrankungen. Wer nun glaubt, mit Traubensaft die gleiche Wirkung zu erzeugen, der irrt freilich. Denn hier werden Traubenschale und -kerne zuvor entfernt.

Den leichten Weiß-Weinen der Mosel wird, wie ehedem von Dr. Franz Meurer  konstatiert, z.B. eine Verringerung des Risikos  zur Nierensteinbildung zugeordnet. Außerdem regt Weiß-Wein den Verdauungstrakt an, so dass die Arbeit des Darmes gefördert wird. Soll heißen: Ein leichter „Weißer“  von der Mosel machten ein schweres Abendessen wirkungsvoll leichter. Wer regelmäßig sein Weiß-Wein-Schoppen genießt, sorgt, dies gilt vor allem für die Damenwelt, für einen höheren Östrogenspiegel … und damit für eine Verringerung der Osteoporose-Gefahr. Wein, in diesem Fall der Rote, soll auch vor Krebs schütze, da er deutlich mehr Phenol als Weiß-Wein besitzt. Die aus Phenol resultierende antioxidative  Wirkung (Radikalfänger) gilt als Schutzfaktor vor bösartigen Tumoren. Bei mäßigem Weiß-Wein-Genuss soll sogar eine geringere Gewichtszunahme festgestellt worden sein. Kurzum: Gegen ein oder zwei Gläschen feinen Riesling von den Steinhängen der Mittelmosel spricht gar nichts.

Das sieht auch Heiner Buckermann, Privathotelier des renommierten Medical Wellnesshotels Zum Kurfürsten nicht anders. Denn aus seiner Sicht und damit im Sinne des Lifestyle sei gegen einen exzellenten  Riesling von der Mosel, so, wie sie im Lifestyle Resort auf dem Kueser Plateau zur Degustation gelangen, überhaupt nichts einzuwenden. „ Der  maßvolle Genuss eines Mosel-Spitzengewächses steht mitnichten im Widerspruch zu dem, was wir – neben unserer großen  Zahl verschiedenster Wellness-Anwendungen – im Rahmen unseres Kompetenz-Zentrums für die Traditionelle Chinesische Medizin als individualisierte Heilanwendungen propagieren und anwenden. Wir sind schließlich Wohlfühl-Dienstleister an der Mosel“.

Allergisch reagiere er indessen auf an den Haaren herbei gezogene Anwendungen, die partout die Weinregion promoten wollen. „Um ein fiktives Exempel nennen: Haarshampoo mit Riesling-Extrakt – da stehen mir tatsächlich die Haare zu Berge“, so der profilierte Hotelier. Anders sei es mit einem „Barbo Selection-Treatment“, das im Hause angeboten werde: Mit edlem Weinhefe-Extrakt wird die Haut zu neuer Schönheit aufgebaut und mit Aminosäuren und Hefe versorgt. Hinzu kommen wertvolle weitere Wirkstoffe, z. B. Deramide, Macadamianussöl und Sheabutter. So werde die Zellenenergie und die Mikrozirkulation verbessert. Zum Abschluss wird ein Mosel Kir Royal gereicht.
Ein edler Mosel-Tropfen passt  auch im MaXX Lifestyle Resort nicht nur zur  gaumen-schmeichelnden Optimierung der vielfältigen kulinarischen Angebote, sondern auch zur genussvollen Abrundung eines gelungenen Dinners. „Davon abgesehen: Fisch und Wein“, so Heiner Buckermann, „gehören für mich nicht nur geschmacklich unabdingbar zusammen. Wein hilft zudem den Omega-3-Fettsäuren besser im Organismus verfügbar zu sein und damit das Kreislaufsystem gesund zu erhalten. Zur (Herz-) Gesundheit“!

Nomen es omen: Es müssen ehedem wohl genau diese besonderen Heilkräfte gewesen sein, die zur weltweit namhaften Lagenbezeichnung „Bernkasteler Doktor“ führten. Dr. Franz Meurer, der Arzt aus Zell, brachte es  mit einem Sprichwort in seinem Buch auf den Punkt. „Der Moselwein – kann stets gesund nur sein“.

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