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Studie „Teamwork in der Arztpraxis: Gehemmte Produktivität“ - Teil 10: Arbeitsmotivation

Ausgangs-Situation: Die Arbeit einer Arztpraxis ist umso reibungsloser und produktiver, je besser die Harmonie des gesamten Teams ausgeprägt ist. Teamharmonie bezeichnet einen Zustand, bei dem sowohl Strukturen und Prozesse (funktionelle Harmonie) als auch Verständnis und Akzeptanz untereinander (ideelle Harmonie) weitgehend optimiert sind.

Studien-Design
In einer aktuellen Untersuchung wertete das Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in Düsseldorf die teambezogenen Mitarbeiterangaben aus 970 zufällig ausgewählten Allgemeinarzt-Praxen aus, in denen eine Praxisanalyse des Instituts durchgeführt wurde. Das IFABS-Analysesystem überprüft routinemäßig mittels einer Befragung der Mitarbeiterinnen den Umsetzungsgrad der zehn Schlüsselfaktoren erfolgreicher Teamarbeit.

Ergebnisse
Von echter Teamarbeit kann gesprochen werden, wenn alle Teammitglieder am Ende eines Arbeitstages das Gefühl haben, etwas Sinnvolles geleistet zu haben. Auch wenn man manchmal erschöpft ist, weiß man, dass die eingesetzte Zeit und Energie sinnvoll waren. Andernfalls ist oft zu hören, dass Mitarbeiterinnen sich am Ende der Arbeitszeit so fühlen, als ob ihre Energie verschwendet wurde. Viele Dinge, die während des Tages getan wurden, erscheinen nutzlos und hätten auf andere Weise besser erledigt werden können.

Die Auswertung der Praxisanalysen ergab zu diesem Aspekt folgendes Profil:
- Anteil der Arztpraxen mit Arbeitsmotivation: 31%
- Anteil der Arztpraxen ohne Arbeitsmotivation: 69 %


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