Ausgangs-Situation: Die Arbeit einer Arztpraxis ist umso reibungsloser und produktiver, je besser die Harmonie des gesamten Teams ausgeprägt ist. Teamharmonie bezeichnet einen Zustand, bei dem sowohl Strukturen und Prozesse (funktionelle Harmonie) als auch Verständnis und Akzeptanz untereinander (ideelle Harmonie) weitgehend optimiert sind.

Studien-Design
In einer aktuellen Untersuchung wertete das Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in Düsseldorf die teambezogenen Mitarbeiterangaben aus 970 zufällig ausgewählten Allgemeinarzt-Praxen aus, in denen eine Praxisanalyse des Instituts durchgeführt wurde. Das IFABS-Analysesystem überprüft routinemäßig mittels einer Befragung der Mitarbeiterinnen den Umsetzungsgrad der zehn Schlüsselfaktoren erfolgreicher Teamarbeit.

Ergebnisse
Teamgeist drückt sich dadurch aus, dass jede Mitarbeiterin in dem Bewusstsein arbeitet, dass ein optimales Arbeitsergebnis nur durch kollegiale Zusammenarbeit erreicht werden kann. Jeder behandelt den anderen gleichberechtigt und nimmt dessen Anregungen auf. Dann arbeitet man nicht nur effizient, sondern auch gerne.

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Praxisbelegschaften ohne Teamgeist sind dadurch charakterisiert, dass jedes Mitglied vor allem auf sich selbst und die Erledigung seiner Arbeiten achtet. Man arbeitet mit den anderen dort zusammen, wo es überschneidende Aufgaben gibt, schätzt die Leistungen der Kolleginnen aber eher gering.

Die Auswertung der Praxisanalysen ergab zu diesem Aspekt folgendes Profil:

  • Anteil der Arztpraxen mit Teamgeist: 32%
  • Anteil der Arztpraxen ohne Teamgeist: 68 %

(Teil 9 und 10 folgen)

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