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Studie „Teamwork in der Arztpraxis: Gehemmte Produktivität“ - Teil 6: Gemeinsame Problemlösung

Die Arbeit einer Arztpraxis ist umso reibungsloser und produktiver, je besser die Harmonie des gesamten Teams ausgeprägt ist. Teamharmonie bezeichnet einen Zustand, bei dem sowohl Strukturen und Prozesse (funktionelle Harmonie) als auch Verständnis und Akzeptanz untereinander (ideelle Harmonie) weitgehend optimiert sind.

Studien-Design
In einer aktuellen Untersuchung wertete das Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in Düsseldorf die teambezogenen Mitarbeiterangaben aus 970 zufällig ausgewählten Allgemeinarzt-Praxen aus, in denen eine Praxisanalyse des Instituts durchgeführt wurde. Das IFABS-Analysesystem überprüft routinemäßig mittels einer Befragung der Mitarbeiterinnen den Umsetzungsgrad der zehn Schlüsselfaktoren erfolgreicher Teamarbeit.

Ergebnisse
Selbst bei bester Planung kommt es im Arbeitsalltag immer wieder zu Unstimmigkeiten. Funktionierende Teamarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass die Teammitglieder in solchen Fällen nach einer Lösung suchen, die alle Beteiligten mittragen können. Voraussetzung hierfür ist eine grundsätzliche Einigungsbereitschaft und der faire Austausch von Argumenten. Unzureichende Problemlösungen erkennt man daran, dass versucht wird, die jeweilige Angelegenheit zu vergessen oder dass der Praxisinhaber regelnd eingreift.

Die Auswertung der Praxisanalysen ergab zu diesem Aspekt folgendes Profil:

- Anteil der Arztpraxen mit gemeinsamer Problemlösung: 26%
- Anteil der Arztpraxen ohne gemeinsame Problemlösung: 74 %

(Teil 7 bis Teil 10 folgen)


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