Ausgangs-Situation: Die Arbeit einer Arztpraxis ist umso reibungsloser und produktiver, je besser die Harmonie des gesamten Teams ausgeprägt ist. Teamharmonie bezeichnet einen Zustand, bei dem sowohl Strukturen und Prozesse (funktionelle Harmonie) als auch Verständnis und Akzeptanz untereinander (ideelle Harmonie) weitgehend optimiert sind.

Studien-Design
In einer aktuellen Untersuchung wertete das Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in Düsseldorf die teambezogenen Mitarbeiterangaben aus 970 zufällig ausgewählten Allgemeinarzt-Praxen aus, in denen eine Praxisanalyse des Instituts durchgeführt wurde. Das IFABS-Analysesystem überprüft routinemäßig mittels einer Befragung der Mitarbeiterinnen den Umsetzungsgrad der zehn Schlüsselfaktoren erfolgreicher Teamarbeit.

Ergebnisse
Teil 2: Bestimmung und Abgrenzung der Verantwortlichkeiten
Neben Arbeitszielen benötigt harmonische Teamarbeit die Definition eindeutiger Kompetenzen. Sie erst ermöglichen, dass jede Mitarbeiterin jederzeit weiß, ob sie selbst oder jemand anders eine Aufgabe erledigen muss. Wichtig ist zu-dem, dass regelmäßig offene Fragen zu Kompetenzen und Verantwortlichkeiten besprochen werden. Existiert diese Abgrenzung nicht, wird der Arbeitsfluss immer wieder gehemmt. Zudem fördern unklare Verantwortlichkeiten die Entstehung von Konflikten.

Die Auswertung der Praxisanalysen ergab zu diesem Aspekt folgendes Profil:
- Anteil der Arztpraxen mit klar definierten Verantwortlichkeiten: 46%
- Anteil der Arztpraxen ohne klar definierte Verantwortlichkeiten: 54 %

(Teil 3 bis Teil 10 folgen)

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