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Neujahrsumfrage der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit

„Wenn immer wieder – und zurecht – mehr Effizienz und Qualität in unserem Gesundheitswesen gefordert werden, sollten wir uns erst einmal gemeinsam darüber klar werden, woran wir das festmachen und was wir damit überhaupt konkret erreichen wollen“ sagte Dr. Hubertus Glaser, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit e.V. (DEUGE), heute anlässlich deren erster Neujahrsumfrage.

Der Jahreswechsel ist für die meisten Bürger in unserem Land nicht nur eine willkommene Verschnaufpause vom fordernden Berufsalltag, sondern auch Anlass, die eigene Lebenssituation zu reflektieren und neue Ziele und Vorsätze ins Auge zu fassen. Das sollte auf der Ebene des Gemeinwesens nicht anders sein. Über das tagesgesundheitspolitische Geschehen und die dominierende Finanzierungsdiskussion hinaus, müssen zunächst übergeordnete Ziele ausgemacht werden, die als gemeinsame Richtschnur für notwendige Strukturentwicklungen dienen können.

Neben den individuellen Gesundheitszielen, die jeder Mensch für sich selbst definieren muss, gibt es ein übergeordnetes gesellschaftliches Interesse an gesundheitlicher Potenzialentfaltung in biopsychosozialer, wissenschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht.
"Eine Auseinandersetzung mit solch übergeordneten Gesundheitszielen ist bisher im öffentlichen Bewusstsein nicht angekommen. Wir möchten die öffentliche Diskussion dazu fördern und auf eine möglichst breite Basis stellen. Eine unabdingbare Voraussetzung für einen solchen Diskussionsprozess ist die Verfügbarkeit eines allgemein verständlichen und von allen Beteiligten auch in gleicher Weise verstandenen Vokabulars.

Mit unserer Neujahrsumfrage unter den Führungseliten der Gesundheitsbranche wollen wir dazu den Grundstein legen“, so Glaser. Unter dem Titel „Top-Entscheider im Gesundheitswesen – Sicht der Dinge 2010/2011“ befragt die DEUGE zum Jahreswechsel führende Branchenakteure nach ihren persönlichen Definitionen und Prognosen zu Grundbegriffen wie Gesundheit, Qualität und Humanität im Branchenalltag, übergeordneten Gesundheitszielen, „Low Perfomern“ und den Überlebenschancen der eigenen Institution in den kommenden Jahren.


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