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Für die Dokumentation aller Systemeingriffe und Messungen wird eine Kombination aus der Software Radiance und Conworx verwendet, da Instrumente von verschiedenen Herstellern im Einsatz sind. „Der Vorteil von Radiance ist, dass so zu 100 Prozent kontrolliert weden kann, was gemessen wird“, so Rohde. Alle Aktionen werden wie vorgeschrieben dokumentiert. Das Datenmanagementsystem kann von jedem PC aus eingesehen werden, was eine Fernkontrolle ermöglicht, die etwa die Sperrung von Parametern erlaubt. Problemmeldungen können so auch von außen behandelt werden.  

Laborkonzept spart jährlich 300.000 Euro

„Der Geschäftsführung der St. Lukas Gesellschaft war es wichtig, dass trotz der Zusammenlegung von drei Laboren auf ein Zentrallabor, die Qualität der Leistungen nicht abnimmt. Und das ist uns gelungen“, sagt Flenker. Im Jahr 2009 konnten die Laborkosten um 300.000 Euro gesenkt werden, die Versorgung der jährlichen 27.000 stationären Patienten ist aber dennoch gesichert. „Diese Umstellung im Bereich der Labormedizin ermöglicht es auch, in eine qualitativ hochwertigere Ausstattung zu investieren“, erklärt Flenker. Die gemeinsame Organisation der drei Krankenhäuser sorgt durch die Nutzung von Wirtschaftlichkeitsreserven für ein breiteres Angebot für die Patienten.

 

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