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Foto: photocase.comDurch die beschleunigte Einführung des Fahrzeugsicherheitssystems "eCall" könnten jährlich bis zu 2500 Menschenleben in der EU gerettet werden. Die EU-Kommission hat heute einen letzten Appell an alle EU-Mitgliedstaaten gerichtet, die freiwillige Einführung der neuen bordeigenen Kommunikationstechnologie „eCall“ voranzubringen.

"Die Europäer sollten auf ein System, das Leben retten kann, nicht länger warten müssen, nur weil ihre Regierungen nicht tätig werden. Ich möchte schon im nächsten Jahr die ersten mit eCall ausgerüsteten Autos auf unseren Straßen sehen. Wenn die eCall-Einführung nicht schneller vorankommt, steht die Kommission bereit, klare Regeln vorzugeben, um Regierungen, Industrie und Rettungsdienste zum Handeln zu verpflichten", erklärte EU-Telekommunikationskommissarin Viviane Reding.

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Das Auto-Notrufsystem ruft bei einem schweren Autounfall automatisch die einheitliche europäische Notrufnummer 112 an und übermittelt den Standort an die nächstgelegene Notrufzentrale. Damit lassen sich die Reaktionszeiten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte halbieren, Folgen von Verletzungen mildern und das Leben von Personen retten. Zurzeit erfolgt die Einführung von eCall durch Behörden, Fahrzeughersteller und Mobilfunkbetreiber auf freiwilliger Basis. Bislang ist das System noch in keinem EU-Mitgliedstaat in Betrieb.

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