Jede zweite Krankenversicherung sieht Handlungsbedarf bei der Hardware ihrer automatischen Dokumentenerfassung. Das ist das Ergebnis der Innovationsstudie 2009 der Unternehmen ArztData und exorbyte. 51 Prozent der Befragten sind mit der Hardware unzufrieden.

Rund 45 Prozent meinen, dass der Abgleich der automatisch erfassten Daten mit Stammdaten verbesserungswürdig ist. Lediglich 4,1 Prozent fordern aktuellere Stammdaten. "Doch wenn die automatische Erfassung unzureichend funktioniert, ist selten die Hardware schuld", sagt Bodo Kröger, Geschäftsführer von ArztData. "Optische Texterkennung benötigt eine aktuelle Stammdatenbank im Hintergrund zum Abgleich der Adressdaten. Das bestätigen die Hardwarehersteller."

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Eine professionelle Stammdatenpflege durch externe Dienstleister nutzen nur 11,5 Prozent der Krankenversicherungen. Rund zwei Drittel (63,2 Prozent) pflegen die Daten hausintern. Und 4,6 Prozent gaben an, dass die Daten gegenwärtig noch nicht kontinuierlich gepflegt werden. Im Rahmen der Innovationsstudie 2009 wurden 598 Mitarbeiter deutscher Krankenversicherungen befragt. 106 gaben valide Antworten. Das entspricht einer Quote von 17,8 Prozent. Die Studie im Auftrag von ArztData GmbH und exorbyte GmbH wurde realisiert von der GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse mbH.

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