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Vor allem die zunehmende Vernetzung mit anderen Leistungserbringern bedingt Investitionen in die IT. So planen rund neun von zehn Kliniken die Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, fast ebenso viele (86 Prozent) setzen auf die Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern. Der digitale Austausch von Daten ist dabei eine ganz wesentliche Voraussetzung. Denn gerade an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung geht derzeit die meiste Effizienz verloren.

Noch allerdings bestimmen papierbasierte Prozesse den Alltag von Ärzten und Pflegekräften in Deutschlands Krankenhäusern. Vor allem in öffentlichen Kliniken gehört die elektronische Krankenakte längst noch nicht zum Alltag. Dabei spart die digitale Erfassung sämtlicher Patientendaten Geld und ist weniger fehleranfällig. Notwendige Informationen zu Vorerkrankungen, Untersuchungen und Therapien stehen schnell und zielgerichtet zur Verfügung. Dies spart Zeit, die den Patienten zugutekommt.

Neben der digitalen Patientenakte steht außerdem die elektronische Gesundheitskarte auf der Agenda. Sie wird 2010 schrittweise ausgegeben und erfordert ebenfalls Investitionen von den Krankenhäusern, die eingeplant werden müssen.

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