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Die Arbeitsgruppe klinische Arbeitsplatzsysteme (AG KAS) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) startet Anfang April eine Erhebung zur Anwendbarkeit (Usability) von IT-Systemen in deutschen Krankenhäusern.

"Durch den steigenden Kostendruck sind die Krankenhäuser auf eine kontinuierliche Optimierung Ihrer Arbeitsprozesse angewiesen, was heute ohne eine effiziente IT-Unterstützung nicht mehr möglich ist. Die Medizininformatik bietet hier viele innovative Lösungsansätze, die allerdings noch nicht die von uns erwartete Verbreitung gefunden haben", erläutert Prof. Dr. Klaus Kuhn, Präsident der GMDS. "Oft stehen hilfreiche Funktionalitäten in den Softwarepaketen der Kliniken zur Verfügung, werden aber aus unterschiedlichen Gründen nicht genutzt - und genau hier setzt die Studie Usabil-IT ein", ergänzt Dr. Christof Seggewies, Leiter der AG KAS.

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In der Erhebung werden Effektivität, Effizienz, Anwenderzufriedenheit und Softwareergonomie untersucht. Dr. Rainer Röhrig, stellvertretender Leiter der AG KAS und Studienleiter der Usabil-IT Studie fügt hinzu: "Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Ursachenanalyse. Liegt es an der Software selbst - oder bestehen eher Defizite in Schulung, Konfiguration und Support?". Die Antworten auf diese Fragen stellen sowohl einen Wegweiser für die Planung zukünftiger wissenschaftlicher Projekte und Entwicklungen der Industrie, aber auch für die IT-Struktur in den Krankenhäusern dar.

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