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High-Tech Gründerfond

Der im August 2005 gemeinsam von der Bundesregierung, der Industrie und der KfW aufgelegte High-Tech Gründerfonds hat seinen Investorenkreis erweitert. Mit DaimlerChrysler (2,5 Mio. Euro), Bosch (2,5 Mio. Euro) und Carl Zeiss (1 Mio. Euro) sind drei namhafte deutsche Technologiekonzerne Ende letzten Jahres dem Fonds beigetreten;

damit belaufen sich die Mittel der Industrie im Fonds jetzt auf insgesamt 17 Mio. Euro. Zugleich hat auch die KfW ihr Engagement von bislang 11 Mio. Euro auf jetzt 15 Mio. Euro aufgestockt. Zusammen mit den 240 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt stehen dem High-Tech Gründerfonds jetzt insgesamt 272 Mio. Euro für die rund fünfjährige Investitionsphase zur Verfügung.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Mit dem Beitritt der drei Konzerne haben wir die Zahl der beteiligten deutschen Technologieunternehmen im Fonds verdoppeln können. Ich bin mit dieser Entwicklung der Industriebeteiligung am Fonds sehr zufrieden. Unabhängig davon würde ich mir wünschen, dass sich weitere wichtige Zukunftsbranchen für ein Engagement im Fonds entscheiden. Den drei neu beigetretenen Unternehmen danke ich für ihr Bekenntnis zum Technologiestandort Deutschland. Ich bin mir sicher, dass sich die Investition in den Fonds strategisch und langfristig auszahlen wird."

Der High-Tech Gründerfonds stellt eine erste Finanzierung für neu gegründete Technologieunternehmen bereit. In einer Kombination aus Beteiligungskapital und einem Nachrangdarlehen erhalten die Technologiegründer bis zu einer halben Mio. Euro in einer ersten Finanzierungsrunde. Seit seinem Start hat der Fonds schon 70 Unternehmen eine Finanzierungszusage erteilt. Bereits nach einem Jahr finanziert der Fonds damit mehr Technologiegründer als der gesamte private Beteiligungssektor in Deutschland. Den Fonds hatte das Bundeswirtschaftsministerium vor dem Hintergrund eines nahezu vollkommen ausgetrockneten Marktes in diesem Bereich zusammen mit der KfW, BASF, Siemens und der Deutschen Telekom aufgelegt.

Bundesminister Glos: "Der High-Tech Gründerfonds hat vielen Technologiegründern den Mut gegeben, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Die Zusammenarbeit mit der Industrie im Fonds gereicht auch den Gründern zum Vorteil, da sich so leichter wichtige Kooperationsmöglichkeiten zum beiderseitigen Nutzen anbahnen lassen. Der Fonds wird somit dem technologiebasierten Gründungsgeschehen in Deutschland nachhaltigen Schwung verleihen."


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